Rund anderthalb Jahre nach einem Jagdunfall in Barßel (Landkreis Cloppenburg) wird der Fall nun vor Gericht verhandelt. Der angeklagte Jäger soll im Dezember 2024 während einer Treibjagd eine unbeteiligte Frau ins Gesicht getroffen haben. Die Staatsanwaltschaft hatte ursprünglich einen Strafbefehl beantragt, der eine Geldstrafe sowie sechs Monate auf Bewährung vorsah. Da der Angeklagte diesen Strafbefehl jedoch nicht akzeptierte, beginnt Ende Juli die Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht. Sollte das Gericht zu einer Verurteilung kommen, könnte die Strafe höher ausfallen als im ursprünglichen Strafbefehl.
Der Vorfall ereignete sich, als die Frau vor ihrem Haus von Schrotkugeln getroffen wurde. Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Vorfall führten, sind nach wie vor unklar. Der Jäger wird nun vernommen, um Licht in die Geschehnisse zu bringen.
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Die Berichterstattung über diesen Vorfall wird fortgesetzt, um die Öffentlichkeit über den Verlauf des Verfahrens zu informieren.
Quellen: NDR