OpenAI hebt Umsatzprognosen an, warnt jedoch vor steigendem Mittelabfluss
OpenAI hat seine Umsatzprognosen aktualisiert, gleichzeitig jedoch Investoren vor einem signifikant höheren Mittelabfluss gewarnt. Die Ausgaben für das Training und den Betrieb von KI-Modellen steigen schneller als die Einnahmen des Unternehmens.
Nach internen Finanzunterlagen, die von The Information zitiert werden, hat OpenAI seine Finanzprognosen überarbeitet und rechnet nun mit einem kumulierten Cashburn von etwa 111 Milliarden US-Dollar bis zum Jahr 2030. Insgesamt sollen rund 665 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung und den Betrieb von KI-Modellen investiert werden. Obwohl die Umsätze ebenfalls ansteigen, geschieht dies nicht im gleichen Maße.
Prognosen für Cashburn und Break-even
Den neuen Schätzungen zufolge erwartet OpenAI für das Jahr 2026 einen Cashburn von 25 Milliarden US-Dollar und für 2027 von 57 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einer Erhöhung von etwa 30 Milliarden US-Dollar im Vergleich zur vorherigen Prognose. Das Unternehmen plant, erst im Jahr 2030 cash-flow-positiv zu werden, mit einem positiven Cashflow von nahezu 39 Milliarden US-Dollar. Damit liegt OpenAI hinter seinem Mitbewerber Anthropic, der bereits für 2028 den Break-even anstrebt.
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