Die Schließung des beliebten Skigebiets Abtenau rückt näher, nachdem die Eigentümerfamilie die Verlängerung des Pachtvertrags abgelehnt hat.
Josef Grünwald, ein Vertreter der Grundeigentümer, äußerte sich zu den Gründen für die Entscheidung:
„Wir können wegen der Dinge, die hier vorgefallen sind, aber keinen Vertrag bis 2045 machen, weil wir kein Vertrauen haben.“
Seine Frau ergänzte, dass es in den letzten 30 Jahren durchschnittlich alle zwei Jahre einen neuen Geschäftsführer gegeben habe, was das Vertrauen in die zukünftige Führung untergrabe.
Insolvenz des Skigebiets
Das Skigebiet in Abtenau, das sich im Salzburger Land befindet, befindet sich seit Februar in einer finanziellen Krise. Die angestrebte Rettung des Skigebiets ist nun gescheitert, nachdem die Grundeigentümerfamilie die Pachtverlängerung abgelehnt hat. Diese Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen für die Zukunft des Skigebiets.
Der Raiffeisenverband Salzburg hatte Interesse an einer Übernahme des Skigebiets und plante, es zusammen mit dem Skigebiet Dachstein West neu zu positionieren.
Sigi Kämmerer, Sprecher des Raiffeisenverbands, betonte: „Wir benötigen Planungs- und Rechtssicherheit bis 2045.“
Die bestehende Vertragslaufzeit bis 2030 sei nicht ausreichend gewesen, um langfristige Investitionen zu rechtfertigen.
Ursachen der Insolvenz
Die Bergbahnen des Skigebiets gerieten im Februar in die Insolvenz. Gründe hierfür sind unter anderem schneearme Winter und die gestiegenen Kosten für den Bau eines Speicherteichs, die das Unternehmen in eine finanzielle Schieflage brachten. Der geplante Sommerbetrieb wird voraussichtlich nicht mehr stattfinden, was die Situation weiter verschärfen könnte.
- Der Karkogellift und die Sommerrodelbahn könnten abgebaut werden.
- Fünf Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze.
- Rund 60 Gläubiger bangen um ihre Forderungen, die sich auf mehr als 4,5 Millionen Euro belaufen.
- Die Insolvenzquote dürfte gering ausfallen, so der Masseverwalter Markus Stranimaier.
Die Schließung des Skigebiets Abtenau würde nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die Region stark treffen, die von den Einnahmen des Tourismus abhängig ist. Die Unsicherheit über die Zukunft des Skigebiets bleibt bestehen, während die Verantwortlichen nach Lösungen suchen. Weitere Informationen zu ähnlichen Themen finden Sie in unserem Artikel über Rückrufaktionen bei Mercedes-Benz.
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Quellen: t-online
Bildquelle: Volker Meyer auf Pexels