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Kuba stellt Zahlungen mit Visa und Mastercard ab 2026 ein

Kuba stellt ab Juni 2026 Zahlungen mit Visa und Mastercard ein, ein Schritt, der auf die verschärften US-Sanktionen zurückzuführen ist. Die Bevölkerung muss auf Bargeld und alternative Zahlungsmethoden umsteigen, während internationale Hotelketten ihre Zusammenarbeit mit kubanischen Unternehmen b…

Kuba stellt Zahlungen mit Visa und Mastercard ab 2026 ein
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Ab dem 6. Juni 2026 wird es in Kuba nicht länger möglich sein, Zahlungen mit den Kreditkarten von Visa und Mastercard zu tätigen. Diese Maßnahme wurde von der Zentralbank des Landes beschlossen und ist eine direkte Reaktion auf die US-Sanktionen, die gegen den kommunistisch regierten Inselstaat verhängt wurden.

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Die Zentralbank informierte darüber, dass Transaktionen mit diesen Kreditkarten nicht mehr durchgeführt werden können. Folglich sind die Bürger gezwungen, auf Bargeld zurückzugreifen oder alternative Zahlungsmethoden in Anspruch zu nehmen. Dazu gehören nationale Prepaid-Karten sowie Kreditkarten, die von Banken aus Russland und China ausgegeben werden.

Eine ausländische Bank, die zuvor für Transaktionen in Kuba zuständig war, hat ihre Geschäftsbeziehungen zur kubanischen Finanzinstitution Fincimex S.A. eingeschränkt. Diese Bank erklärte, dass eine weitere Kooperation „rechtswidrig und unmöglich“ sei. Der Name dieser Bank blieb jedoch unter Verschluss.

Darüber hinaus hat die kubanische Regierung einen Leitfaden herausgegeben, der die Bevölkerung über die realen Sorgen angesichts eines möglichen US-Angriffs auf Kuba aufklärt. Diese Initiative verdeutlicht die angespannte Situation und die Unsicherheiten, denen das Land gegenübersteht.

Die Auswirkungen der US-Sanktionen sind bereits deutlich zu spüren, da zahlreiche internationale Hotelketten ihre Kooperation mit kubanischen Unternehmen beenden. Diese Rückzüge betreffen insbesondere Hotels, die in Partnerschaft mit dem kubanischen Militär- und Unternehmenskonzern Gaesa betrieben wurden, der ebenfalls von den Sanktionen betroffen ist. In den letzten Wochen haben vier Hotelketten aus Spanien, Kanada und Indonesien ihren Rückzug vom kubanischen Markt angekündigt.

Die US-Sanktionen wurden zuletzt am 1. Mai 2026 von dem damaligen US-Präsidenten Donald Trump verschärft. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, Unternehmen zu bestrafen, die in Verbindung mit Gaesa stehen. Laut der US-Sanktionsbehörde OFAC müssen Unternehmen, die mit Gaesa zusammenarbeiten, mit eingefrorenen Vermögenswerten und einem eingeschränkten Zugang zum internationalen Finanzsystem rechnen.

Aktuell ist die Situation in Kuba von einer gravierenden Wirtschaftskrise gekennzeichnet, die als die schlimmste seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion gilt. Die Sanktionen sowie der Rückzug ausländischer Unternehmen verschärfen die wirtschaftlichen Herausforderungen, mit denen das Land konfrontiert ist.


Quellen: tagesschau, kubakunde

Bildquelle: depositphotos

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