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Ukraine trifft russisches Kriegsschiff: Kreml kündigt Reaktion an

Die Ukraine meldet einen erfolgreichen Angriff auf das russische Kriegsschiff „Boikij“ in Kronstadt, was einen Großbrand auslöste. Der Kreml kündigt Vergeltungsmaßnahmen an und nutzt die Angriffe zur Rechtfertigung der Fortsetzung des Konflikts.

Ukraine trifft russisches Kriegsschiff: Kreml kündigt Reaktion an
KI-generiert

Im Laufe des Tages hat die Ukraine mehrere Angriffe auf russische Militär- und Energieeinrichtungen durchgeführt. Der Kreml nutzt diese Angriffe als Rechtfertigung für die Fortsetzung des Krieges in der Ukraine.

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Ukrainischer Angriff auf Kronstadt

Das ukrainische Militär gab bekannt, dass es bei einem Angriff auf Kronstadt ein Schiff der russischen Ostsee-Flotte getroffen hat. Laut den Angaben der ukrainischen Streitkräfte führte der Treffer auf die Korvette „Boikij“ zu einem Großbrand an Bord. Diese Militäreinrichtung befindet sich auf einer Insel in der Nähe von St. Petersburg und beherbergt Teile der russischen Ostsee-Flotte sowie bedeutende Schiffsbau- und Reparaturanlagen.

Angriffe auf St. Petersburg und Tambow

Vor diesem Vorfall berichtete Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass ukrainische Streitkräfte ein Ölterminal in St. Petersburg angegriffen hätten. Der örtliche Gouverneur meldete Schäden an der Infrastruktur in mehreren Stadtteilen sowie Verletzte. Ein unbestätigtes Video, das in sozialen Medien verbreitet wird, zeigt Anwohner, die ukrainische Drohnen filmen, die über die Stadt fliegen, während im Hintergrund Brände am Treibstoff-Exportterminal zu sehen sind.

Angriffe in der Region Tambow

Zusätzlich wurde eine Rüstungsfabrik in der russischen Region Tambow beschossen. Diese Region liegt südlich von Moskau. Nach russischen Angaben wurden Ziele in der Stadt Mitschurinsk getroffen, darunter Nebengebäude eines Industriebetriebs, ein Wohnhaus und eine Bibliothek. Der Gouverneur von Tambow, Jewgeni Perwyschow, berichtete, dass es keine Verletzten gegeben habe.

Kreml reagiert auf die Angriffe

Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg, um vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Stadt die Fortsetzung des Krieges zu rechtfertigen.

„Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt,“

sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber russischen Nachrichtenagenturen.

Internationale Wirtschaftsforum in St. Petersburg

In St. Petersburg beginnt ein internationales Wirtschaftsforum, das von Präsident Wladimir Putin als „russisches Davos“ bezeichnet wird. Dort werden westliche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter erwartet. Aus Deutschland reisen auch zwei Bundestagsabgeordnete der AfD, Markus Frohnmaier und Steffen Kotré, nach St. Petersburg. Ein Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion erklärte, dass es sinnvoll sei, Kontakte mit allen Seiten zu pflegen und Gesprächskanäle offen zu halten.

Vergeltung durch den Kreml

Ein direkter Vergeltungsschlag liege jedoch im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, erklärte Peskow und wich damit der Frage nach einer möglichen Reaktion auf die Angriffe aus.

„Ich möchte Sie an die Erklärung des Außenministeriums erinnern, in der es heißt, dass unsere Reaktionen systematisch sein werden, und das sind sie auch schon,“

fügte der Sprecher des Präsidialamtes hinzu.


Quellen: n-tv

Bildquelle: depositphotos

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