Die Gewerkschaft Verdi hat am Mittwochmorgen einen dreitägigen Warnstreik der Pflegekräfte an der Berliner Charité initiiert. Ziel des Streiks ist die Weiterentwicklung eines sogenannten Entlastungstarifvertrags, der bis Ende August Regelungen zur personellen Unterbesetzung festlegte. Die Charité hat diesen Tarifvertrag jedoch gekündigt.
Verdi argumentiert, dass der Tarifvertrag die Arbeitsbedingungen an der Charité verbessert habe. Dazu gehörten verbindliche Personalvorgaben sowie ein Ausgleich für die Belastungen, die durch Unterbesetzung entstehen.
Tarifkonflikt und Notdienstregelung
Im Rahmen des Tarifkonflikts haben auch die Beschäftigten der Charité-Tochter CFM einen zweitägigen Streik angekündigt. Zudem hat die Klinikleitung vor dem Berliner Arbeitsgericht eine einstweilige Verfügung erwirkt, die eine Ausweitung des Notdienstplans während des Warnstreiks anordnet.
Diese Regelung soll sicherstellen, dass auch während des Streiks unaufschiebbare Behandlungen durchgeführt werden können. Die Notdienstregelung legt fest, welche Mitarbeiter während des Streiks arbeiten müssen und in welchem Umfang.
Verdi bezeichnete die von der Charité geforderte Notdienstbesetzung als „skandalöse Einschränkung des Streikrechts“. Aus Sicht der Gewerkschaft würde dies de facto zu einer Aufrechterhaltung des Normalbetriebs führen.
Nach Angaben eines Unternehmenssprechers sind an der Charité rund 7.000 Pflegekräfte beschäftigt.
Berlin, Baden-Württemberg und Bayern vereinen Kräfte für die digitale Gesundheitszukunft
„`
Quellen: rbb24
Bildquelle: Bildquelle: hoch3fotografie auf Unsplash
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.