In Berlin-Kreuzberg kam es am Sonntagabend zu einem Vorfall, bei dem ein Ast durch eine Windböe abbrach und mehrere Personen verletzte. Der Vorfall ereignete sich in der Waldemarstraße, als die Gruppe, die sich zu einem Picknick versammelt hatte, von dem herabfallenden Ast getroffen wurde.
Um 18:18 Uhr erhielt die Feuerwehr die ersten Notrufe, die von der Situation unter dem Baum berichteten. Die Betroffenen hatten sich offenbar zum Tee trinken niedergelassen, als der Ast um 18:15 Uhr auf sie fiel.
„Mitglieder eines Kulturvereins waren betroffen“, bestätigte ein Sprecher der Feuerwehr am Sonntagabend. Insgesamt wurden sechs Personen verletzt, darunter sowohl Männer als auch Frauen. Eine Person erlitt schwere Verletzungen, befand sich jedoch nicht in Lebensgefahr.
Die Verletzten konnten sich selbstständig von dem Ast befreien. Sanitäter und Notärzte waren schnell vor Ort und kümmerten sich um die Betroffenen, die anschließend in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung gebracht wurden.
Der Ast fiel genau auf die Stelle, an der die Gruppe saß. Der Feuerwehrsprecher erläuterte: „Alle kamen in Krankenhäuser zur weiteren Behandlung.“ Die Wucht des zentnerschweren Astes führte dazu, dass Tische und Stühle unter ihm zusammenbrachen.
Die genauen Umstände, die zu dem Abbruch des Astes führten, sind bislang unklar. Ein Sprecher der Berliner Polizei bestätigte den Einsatz, der jedoch lediglich zur Absicherung der Unfallstelle und des Rettungseinsatzes diente. Der Baum, von dem der Ast abgebrochen war, befindet sich auf einem Privatgelände, wo auch die Vereinssitzung im Freien stattfand.
Einsatzkräfte vor Ort
Ersten Erkenntnissen zufolge stürzte der Ast aus einer Höhe von drei bis vier Metern auf die Gruppe. Der Ast selbst war etwa drei Meter lang und hatte an der dicksten Stelle einen Durchmesser von 25 Zentimetern. Insgesamt waren 30 Feuerwehrleute über eine Stunde lang im Einsatz, um die Situation zu bewältigen.
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Quellen: Bild, berlin.de
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