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Schockierender Vorfall: 13-Jähriger eröffnet Feuer an Schule in Brasilien

Ein 13-jähriger Schüler hat an einer Schule in Brasilien zwei Menschen erschossen und mehrere verletzt. Der Vorfall weckt Erinnerungen an ähnliche Gewalttaten in der Vergangenheit und hat die lokalen Behörden alarmiert.

Schockierender Vorfall: 13-Jähriger eröffnet Feuer an Schule in Brasilien
User:Mattes via Wikimedia Commons (Public domain)

Ein weiterer tragischer Vorfall an einer Bildungseinrichtung in Brasilien hat für Entsetzen gesorgt. Ein 13-jähriger Schüler hat an einer Schule im Nordwesten des Landes zwei Menschen erschossen und zwei weitere verletzt.

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Der Vorfall ereignete sich an der Instituto São José in Rio Branco, im Bundesstaat Acre. Nach Angaben der örtlichen Behörden wurde der Junge nach dem Angriff festgenommen. Die beiden Todesopfer sind Mitarbeiter der Schule.

Unter den Verletzten befindet sich ein elfjähriges Mädchen, das durch einen Schuss ins Bein verletzt wurde. Der mutmaßliche Täter betrat das Schulgebäude und eröffnete im Flur, der zum Büro des Schulleiters führt, das Feuer. Der Oberstleutnant der Militärpolizei von Acre, Felipe Russo, berichtete, dass der Junge sich nach dem Vorfall der Polizei stellte.

Zusätzlich wurde der Stiefvater des Schützen, der im Besitz der verwendeten Pistole war, ebenfalls festgenommen. Die Polizei hat zudem weitere Schüler identifiziert, die möglicherweise in den Vorfall verwickelt sind.

Schüler in Panik

Berichte aus den lokalen Medien zeigen, dass Schüler in Panik versuchten, sich in Sicherheit zu bringen. Ein Rezeptionist eines benachbarten Hotels, Eduardo Rodrigues Cavalcante, schilderte, wie einige Schüler versuchten, über eine sechs Meter hohe Mauer zu klettern, die die Schule vom Hotel trennt. „Nur einem gelang es, hinüberzuspringen und hier im Hotel Zuflucht zu suchen“, erklärte der 19-Jährige. „Die anderen blieben beim Versuch zu fliehen auf dem Schuldach zurück.“ Er berichtete von „Schüssen und viel Geschrei“.

Die Regierung von Acre hat beschlossen, den Unterricht an allen Schulen des Bundesstaates für drei Tage auszusetzen. Psychologische Unterstützungsteams wurden mobilisiert, um sowohl Schüler als auch Lehrkräfte zu betreuen. Zudem drückte die Regierung den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus.

Zunahme von Gewalt an Schulen

In den letzten Jahren hat Brasilien einen besorgniserregenden Anstieg von Gewalttaten an Schulen verzeichnet. Im September 2025 wurden in einer Schule im nordöstlichen Bundesstaat Ceará zwei Jugendliche erschossen und drei weitere verletzt. Im Oktober 2023 kam es in São Paulo zu einem Schusswaffenvorfall, bei dem ein 17-jähriger Schüler ums Leben kam und drei weitere verletzt wurden. Zudem wurde im April desselben Jahres ein 25-jähriger Mann in eine Kindertagesstätte im südlichen Bundesstaat Santa Catarina eingedrungen und hatte mit einer Axt vier Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren getötet.


Quellen: t-online

Bildquelle: User:Mattes via Wikimedia Commons (Public domain)

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