In der Regionalliga Nordost ereignete sich am Samstag ein tragisches Ereignis: Martin Hoffmeier, der Stadionsprecher des FC Eilenburg, brach während des Heimspiels gegen den Greifswalder FC zusammen und verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.
Der FC Eilenburg ist in tiefer Trauer um seinen verstorbenen Stadionsprecher Martin Hoffmeier. Dies wurde am Samstagabend über die Social-Media-Kanäle des Vereins bekannt gegeben. „Wir sind fassungslos“, heißt es in der Mitteilung, die mit einem Schwarz-Weiß-Foto des Verstorbenen versehen ist.
Der Verein würdigte Hoffmeier mit den Worten: „Martin war über viele Jahre eine prägende Stimme in unserem Ilburg-Stadion. Mit seiner Art, seiner Leidenschaft und seiner Nähe zum Verein hat er den FC Eilenburg begleitet und mitgestaltet. Für viele von uns war er weit mehr als ’nur‘ der Stadionsprecher.“
In der Mitteilung richtete der FC Eilenburg auch Worte des Mitgefühls an die Angehörigen: „Was heute passiert ist, lässt sich kaum in Worte fassen. Unsere Gedanken sind in dieser schweren Zeit bei seiner Mama, seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir wünschen euch von Herzen viel Kraft. Martin, wir werden dich vermissen.“ Nähere Informationen zur Todesursache sind bislang nicht bekannt, ebenso wenig das Alter von Martin Hoffmeier.
Die Nachricht von Hoffmeiers Tod sorgte in der Regionalliga Nordost für große Bestürzung und Solidarität. Innerhalb kürzester Zeit häuften sich die Beileidsbekundungen unter dem Vereinspost von Fans und anderen Clubs. Der Chemnitzer FC äußerte sich mit den Worten „Ruhe in Frieden“, während der 1. FC Lok Leipzig seine tiefe Trauer zum Ausdruck brachte und der Familie viel Kraft wünschte. Die BSG Chemie Leipzig erinnerte sich an Hoffmeier als einen freundlichen Menschen und fairen Sportsmann.
Das Drama um Martin Hoffmeier ließ den Sport an diesem Wochenende in den Hintergrund treten. Es wurde zur Nebensache, dass der FC Eilenburg das Spiel gegen den Greifswalder FC mit 0:6 verlor. Damit steht der Verein aus dem Landkreis Nordsachsen kurz vor dem Abstieg in die fünftklassige Oberliga.
Quellen: news
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