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Zollaktion gegen illegale Beschäftigung in der Paketbranche gestartet

Der Zoll führt bundesweite Kontrollen in der Paketbranche durch, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken. Über 2.900 Beamte sind in großen Verteilzentren im Einsatz und prüfen Verstöße gegen den Mindestlohn.

Zollaktion gegen illegale Beschäftigung in der Paketbranche gestartet
KI-generiert

Der Zoll hat heute Morgen eine umfassende Kontrolle von Paketzusteller-Firmen in ganz Deutschland eingeleitet. Tausende von Beamten sind in den Verteilzentren großer Dienstleister im Einsatz, um Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken.

Über 2.900 Zollbeamte sind seit den frühen Morgenstunden aktiv und überprüfen die Paketzusteller im gesamten Bundesgebiet. Laut Angaben der Generalzolldirektion konzentrieren sich die Kontrollen auf die Kurier-, Express- und Paketbranche, insbesondere in großen Depots und Verteilzentren, wo eine hohe Anzahl von Fahrern und Zustellern anzutreffen ist.

Die Beamten stammen aus allen Hauptzollämtern Deutschlands und führen die Kontrollen verdachtsunabhängig durch. Diese Maßnahmen sollen bis in den Abend andauern, wobei erste Ergebnisse der bundesweiten Aktion erst gegen Ende der Woche erwartet werden.

In der Branche wird immer wieder festgestellt, dass den Fahrern ihre Arbeitszeiten nicht oder nur unzureichend vergütet werden. Eine Sprecherin der Generalzolldirektion erklärte, dass „beispielsweise Überstunden sowie die Zeiten für die Beladung der Fahrzeuge oder die Fahrten zwischen den Paketzentren und dem ersten Zustellort nicht entlohnt“ würden.

Dies führt dazu, dass der gesetzliche Mindestlohn von derzeit 13,90 Euro pro Stunde häufig unterlaufen wird. Zudem wird der Einsatz von Subunternehmen beobachtet, „unter anderem mit dem Ziel, Sozialversicherungsbeiträge vorzuenthalten beziehungsweise zu veruntreuen und Steuern zu hinterziehen“, so die Mitteilung des Zolls.


Quellen: tagesschau

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