Vom 6. bis 25. September 2025 präsentiert der Förderverein ehemalige Synagoge Kitzingen die Ausstellung "Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus". Die Schau beleuchtet die gesellschaftliche Spaltung und persönliche Betroffenheit durch menschenfeindliche Ideologien, inspiriert durch die Ereignisse seit dem 7. Oktober 2023.
Ein Projekt gegen Sprachlosigkeit
Die Ausstellung ist das Ergebnis eines Projekts, das im Januar 2024 von Künstlerinnen ins Leben gerufen wurde, um auf die Herausforderungen durch Antisemitismus, Hass und Rassismus aufmerksam zu machen. 48 Zeichnerinnen führten Gespräche mit 60 Menschen, die von diesen Phänomenen betroffen sind oder sich damit auseinandersetzen. Darunter finden sich auch bekannte Persönlichkeiten wie Meron Mendel und Seyran Ateş.
Comic-Seiten erzählen bewegende Geschichten
Jedes Gespräch wurde auf einer einzelnen Comicseite festgehalten. Diese Seiten spiegeln die Komplexität der aktuellen Lage wider und gewähren Einblicke in persönliche und gesellschaftliche Herausforderungen. Die Werke thematisieren Gefühle wie Angst und Frustration, aber auch Hoffnung und die Bereitschaft zum Dialog. Die Bandbreite der Perspektiven, festgehalten von namhaften deutschsprachigen Comic-Erzähler*innen, verspricht berührende und ermutigende Einblicke.
Ausstellung im Überblick
- Titel: Wie geht es dir? Zeichner*innen gegen Antisemitismus, Hass und Rassismus
- Zeitraum: 6. September bis 25. September 2025
- Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr
- Ort: Alte Synagoge Kitzingen
- Eintritt: Frei
Die Ausstellung wurde ursprünglich anlässlich des 21. Internationalen Comic-Salons Erlangen 2024 entwickelt und bietet nun in Kitzingen die Gelegenheit, sich mit diesen wichtigen Themen auseinanderzusetzen.