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Eintrittsgebühr für den Kölner Dom ab Juli 2026: Was Besucher wissen sollten

Ab Juli 2026 müssen Besucher des Kölner Doms einen Eintritt von 12 Euro zahlen, um die hohen Erhaltungskosten zu decken. Ausnahmen gelten für Gottesdienstteilnehmer und Kinder bis 13 Jahre.

Ab Juli 2026 wird der Kölner Dom, eines der prominentesten Wahrzeichen Deutschlands, eine Eintrittsgebühr von 12 Euro für seine Besucher einführen. Bisher hatten die jährlich rund sechs Millionen Gäste kostenlosen Zugang. Gottesdienstteilnehmer sind jedoch von dieser Regelung ausgenommen.

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Finanzierung des Kulturerbes

Der Entschluss, eine Gebühr einzuführen, wurde vom Domkapitel gefasst, um die erhöhten Kosten für den Erhalt des Denkmals zu bewältigen. Kinder bis 13 Jahre, Menschen mit schweren Behinderungen sowie deren Begleitpersonen dürfen weiterhin kostenlos eintreten. Eine ermäßigte Gebühr von 6 Euro gilt zudem für bestimmte Gruppen, darunter Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren, Auszubildende und Studierende.

Kostenlose Besuchsmöglichkeiten

Zu besonderen kirchlichen Feiertagen und einigen Aktionstagen werden kostenfreie Besuchszeiten angeboten. Damit soll sichergestellt werden, dass auch Menschen mit geringem Einkommen Zugang zum Dom haben.

Öffentliche Meinungen zur Eintrittsgebühr

Argumente für die Einführung der Gebühr

Ein Passant in Köln wies darauf hin, dass viele Kirchen weltweit Eintritt verlangen und betonte die hohen Kosten für den Erhalt des Doms. Er stellte klar, dass die Finanzierung nicht allein durch Kirchensteuern oder staatliche Mittel gesichert werden könne, sprach jedoch den Wunsch nach einer Ausnahmeregelung für die Kölner Bürger aus.

Finanzielle Herausforderungen des Doms

Bereits im März hatten die Verantwortlichen des Doms auf finanzielle Schwierigkeiten hingewiesen. Die tägliche Instandhaltung des UNESCO-Weltkulturerbes kostet etwa 44.000 Euro. Domrendant Clemens van de Ven erklärte, dass die Einnahmen aus der Eintrittsgebühr dringend erforderlich seien.

Besucherzahlen und Zugangskonzept

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Einführung der Gebühr die Besucherzahlen nicht wesentlich beeinträchtigen wird. Dompropst Guido Assmann betonte, dass die meisten Besucher den Dom während ihres Aufenthalts in Köln besichtigen möchten. Um den Zugang zu erleichtern, wird ein neues System mit unterschiedlichen Eingängen eingerichtet. Wer lediglich beten oder eine Kerze anzünden möchte, kann den Nordeingang nutzen, um kostenlos in den Dom zu gelangen.

Ticketkauf und Vorverkaufsregelungen

Touristen wird empfohlen, ihre Eintrittskarten im Vorfeld online zu kaufen. Ab dem 15. Juni steht der Ticketverkauf über das Hauptportal im Westen des Doms zur Verfügung. Tickets können bis zu drei Monate im Voraus erworben werden. Für spontane Besucher oder Personen ohne Internetzugang besteht die Möglichkeit, Tickets direkt im Kurienhaus am Roncalliplatz zu erwerben.


Quellen: tagesschau, deutschlandfunk

Bildquelle: Thomas Wolf, www.foto-tw.de via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 de)

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