Wirtschaft
Fluggesellschaften stellen Nahost-Verbindungen bis Oktober ein
23.03.2026, 20:52 Uhr
Der Luftverkehr in der Golfregion ist aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten stark eingeschränkt. Während einige Flüge wieder durchgeführt werden, hat die Lufthansa beschlossen, ihre Verbindungen in diese Region bis Ende Oktober auszusetzen.
Die Airlines des Lufthansa-Konzerns haben aufgrund des Iran-Kriegs zahlreiche Ziele in Nahost für längere Zeit aus ihrem Flugplan gestrichen. Zu den betroffenen Flughäfen gehören Abu Dhabi, Amman, Beirut, Dammam, Riad, Erbil, Maskat und Teheran, die bis zum 24. Oktober nicht mehr angeflogen werden, wie das Unternehmen mitteilte.
Die Lufthansa führt diese Entscheidung auf Sicherheitsrisiken und betriebliche Gründe zurück. Lediglich die Tochtergesellschaft Eurowings hat eine kürzere Frist gesetzt und plant, die Flüge nach Beirut und Erbil zunächst bis zum 30. April auszusetzen.
Betroffene Airlines und Fristen
Die genannten Fristen gelten für die Airlines Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines, ITA Airways, Edelweiss und Lufthansa Cargo. Die Flughäfen in Dubai und Tel Aviv sollen bis zum 31. Mai nicht angeflogen werden. Auch die Frachtflüge von Lufthansa Cargo sowie die Passagierflüge von Eurowings nach Tel Aviv sind vorerst bis zum 30. April eingestellt.
Seit dem Beginn des Konflikts zwischen Israel und den USA ist der Luftverkehr im Nahen Osten erheblich eingeschränkt. Wichtige Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Katar sind nur schwer erreichbar. In Dubai dürfen derzeit keine ausländischen Airlines operieren.
Aktuelle Situation im Luftraum
Der Luftraum Katars ist bis auf einen schmalen Korridor geschlossen. Seit dem 18. März werden jedoch wieder vereinzelt Flüge durchgeführt, wie der Hamad International Airport mitteilte. Die großen Flughäfen in der Golfregion sind wiederholt Ziel iranischer Drohnen- und Raketenangriffe geworden.
Auch der Flugverkehr nach Israel bleibt stark eingeschränkt. Der größte Flughafen des Landes, Ben Gurion, nahe Tel Aviv, wurde erst in der vergangenen Woche von Trümmerteilen einer iranischen Rakete getroffen, wie die Armee berichtete.
Die Auswirkungen des Konflikts auf den internationalen Flugverkehr sind erheblich und betreffen zahlreiche Airlines und Reisende weltweit.
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