Die Sparkasse hat die Einstellung des Online-Dienstes S-Trust zum Ende März 2026 bekannt gegeben und kündigt nun die Abschaltung der App S-ID-Check an, die bisher für die Genehmigung von Kreditkartenzahlungen im Internet verwendet wurde. Kunden, die weiterhin ihre Kreditkarte online nutzen möchten, sind aufgefordert, aktiv zu werden und auf ein neues Verfahren umzusteigen.
Details zur Einstellung von S-ID-Check
Die Anwendung „S-ID-Check“ war bis vor kurzem ein wichtiges Werkzeug zur Freigabe von Online-Zahlungen mit Kreditkarten. Seit Mitte Januar 2026 ist es nicht mehr möglich, neue Kreditkarten in der App zu registrieren. Kunden, die bereits eine Kreditkarte hinterlegt haben, können den Dienst noch bis Ende 2026 nutzen. Ab 2027 wird die Nutzung jedoch nicht mehr möglich sein.
Die Sparkasse empfiehlt ihren Kunden, den Wechsel zu einem neuen Verfahren nicht hinauszuzögern. Andernfalls könnten sie ihre Kreditkarte für Online-Zahlungen nicht mehr verwenden. Besonders betroffen sind Kunden von Mercedes-Benz, die auf sichere Zahlungsmethoden angewiesen sind.
Umstieg auf die S-pushTAN-App
Die Freigabe von Kreditkartenzahlungen wird künftig über das neue 3D-Secure-Verfahren in Verbindung mit der S-pushTAN-App erfolgen. Dieses Sicherheitsverfahren ermöglicht eine eindeutige Identifizierung des Karteninhabers bei Online-Zahlungen und wird von Visa als Visa Secure und von Mastercard als Mastercard Identity Check angeboten.
Das neue Verfahren kann direkt im Online-Banking der Sparkasse aktiviert werden. Die genaue Vorgehensweise hängt davon ab, welches TAN-Verfahren die Kunden bereits nutzen. Wer das Chip-TAN-Verfahren für Überweisungen verwendet, kann dieses beibehalten. In diesem Fall wird die S-pushTAN-App ausschließlich für Kreditkartenzahlungen eingesetzt. Die Sparkasse stellt auf ihrer Webseite Anleitungen zur Verfügung, um den Wechsel zu erleichtern.
Vereinfachung der Sicherheitsprozesse
Durch die Zusammenlegung der Funktionen in der S-pushTAN-App möchte die Sparkasse die Sicherheitsprozesse vereinfachen und die Anzahl der benötigten Anwendungen reduzieren. Für Kreditkarteninhaber bedeutet dies jedoch, dass sie aktiv handeln müssen, um auch in Zukunft problemlos online bezahlen zu können.
Weitere Änderungen im digitalen Angebot
Die Einstellung von S-ID-Check ist nicht die einzige Änderung im digitalen Angebot der Sparkasse. Wie bereits erwähnt, wurde auch der Online-Speicher S-Trust zum Ende März 2026 eingestellt. Der integrierte Passwort-Manager ist ebenfalls nicht mehr verfügbar. Seit dem 31. März 2026 haben Kunden keinen Zugriff mehr auf ihre gespeicherten Daten und mussten diese rechtzeitig sichern und auf alternative Anbieter umsteigen.
Quellen: techbook, kuketz-blog