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„Das haben wir noch nie erzählt“ – Denise Merten gesteht ein Trauma, das sie bis heute verfolgt

Denise Merten teilt in der neuen Folge ihres Formats ein tiefes persönliches Trauma: die Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch mit 18 Jahren. Offen reflektiert sie die anhaltenden Folgen und die Fragen, die sie bis heute beschäftigen.

„Das haben wir noch nie erzählt“ – Denise Merten gesteht ein Trauma, das sie bis heute verfolgt
Screenshot / Youtube / Die Mertens ungefiltert Podcast

Denise und Henning Merten leben von dem, was viele Promi-Paare meiden: absolute Ehrlichkeit. Statt Hochglanz-Statements und glattgebügelter Antworten präsentieren sie ihren Alltag, der von Streit, Chaos und Patchwork geprägt ist. In der neuen Folge ihres Formats „Die Mertens – Ungefiltert“ wird dies deutlich: „Eure Fragen, unsere Wahrheit“. Auf den ersten Blick klingt das harmlos, doch der Schein trügt.

Während die beiden sich durch die Fragen ihrer Fans arbeiten – von den schönsten Lebensmomenten über Urlaubspläne bis hin zu Reality-TV – geschieht plötzlich etwas Unerwartetes: Denise spricht zum ersten Mal sehr ausführlich über eine Schwangerschaft, die sie als 18-Jährige völlig überfordert hat.

„Ich war selbst noch ein Kind“ – der entscheidende Satz des Arztes

Denise schildert, wie sie damals von ihrer Schwangerschaft erfuhr: überfällig, ein positiver Test und der Gang zum Frauenarzt. Dort, so berichtet sie, sei sie bereits in der 10. oder 11. Woche gewesen, und der Arzt habe eine Entscheidung gefordert, bevor er überhaupt weiter „zeigen“ könne. Dieser Moment ist prägend: Entscheidungen treffen, bevor man wirklich begreift, was geschieht.

Sie erzählt, dass sie sich in der Ausbildung befand, überrumpelt und am Boden zerstört war. Sie habe sich beraten lassen, auch mit ihrer Mutter und einer Psychologin. Letztendlich entschied sie sich für einen Abbruch. Und dann kommt der Satz, der die gesamte Folge prägt: „Ich habe es bis heute bereut.“

Das „unsichtbare Kind“, das heute 14 Jahre alt wäre

Was diese Passage so eindrucksvoll macht, ist, dass Denise nicht nur von der schweren Zeit damals spricht. Sie reflektiert, wie sehr sie das Thema noch heute beschäftigt – bis hin zu Gedanken darüber, wie ihr Kind heute aussehen würde. Junge oder Mädchen? Wie hätte sich ihr Leben verändert? Sie erwähnt, dass dieses Kind heute etwa 14 Jahre alt wäre und beschreibt, wie sie später in Hennings Leben trat, wo es eine Tochter in einem ähnlichen Alter gab. Für sie fühlt sich das wie ein Schicksal an, das kein Zufall ist.

Dies ist kein „Clickbait-Geständnis“, das schnell verpufft. Vielmehr ist es ein Einblick, wie Entscheidungen aus der Jugend über Jahre hinweg nachwirken können – insbesondere, wenn man selbst eine Familie gründet und erkennt, was damals gefehlt hat: Sicherheit, Stabilität und Zeit.

Patchwork ohne Filter: Warum ein Kind „gerade weniger da ist“

Nach diesem emotionalen Höhepunkt kehren die Mertens zurück in ihren Alltag, der ebenfalls bemerkenswert offen thematisiert wird: Henning erklärt, warum ein Kind aus dem Patchwork (Meili) momentan weniger Zeit bei ihnen verbringt. Es liege nicht an Streitigkeiten, sondern daran, dass sie in einem Alter sei, in dem Freunde, Zocken und „bei sich sein“ wichtiger werden. Beide betonen jedoch: Die Tür stehe immer offen.

Auswanderung? Neue Immobilie? Und warum sie manche Fragen NICHT beantworten

Im Verlauf der Episode wird deutlich: Die Mertens teilen viel, aber nicht alles. Eine zentrale Frage (die auf die „Zukunft“ anspielt) wollen sie bewusst nicht beantworten. „Geht doch eigentlich keinen was an“, ist sinngemäß ihre Antwort. Dies ist der Balanceakt, der ihren Erfolg erklärt: ausreichend Intimität, um authentisch zu wirken – aber auch Grenzen, die sie selbst setzen.

Außerdem gibt es die typischen Q&A-Themen: Auswanderungspläne, die am Patchwork scheitern, Urlaubssehnsüchte nach Italien, Diskussionen über die Größe ihres Hauses und eine kritische Betrachtung des Reality-TV, da dort „immer die gleichen Gesichter“ auftauchen.

Warum diese Folge für viele Zuschauer emotional berührend sein könnte

Diese Episode verdeutlicht, was in sozialen Medien oft nicht gezeigt wird: Reue. Nicht als dramatisches Ereignis, sondern als leiser Satz, der alles verändert. Denise Merten, die seit Jahren im öffentlichen Leben steht und seit 2021 mit Henning verheiratet ist, spricht plötzlich über das Unausgesprochene und macht ein Thema greifbar, das viele Menschen kennen, aber nur wenige laut aussprechen.

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Bildquelle: Screenshot / Youtube / Die Mertens ungefiltert Podcast

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