In Kist wurde eine 43-jährige Autofahrerin am Samstagabend wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt. Ihr Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt, um eine Weiterfahrt zu verhindern. Am Dienstagabend versuchte ein 37-jähriger Bekannter, ebenfalls alkoholisiert, die Schlüssel bei der Polizei abzuholen, um das Fahrzeug zu übernehmen. Die Beamten verweigerten die Herausgabe nach einem positiven Alkoholtest.
Schlüsselübergabe mit Hindernissen
Nachdem eine 43-jährige Fahrerin am Samstagabend unter Alkoholeinfluss am Steuer erwischt wurde und ihr Fahrzeugschlüssel daraufhin von der Polizei sichergestellt wurde, ereignete sich am Dienstagabend ein weiterer Vorfall. Ein 37-jähriger Mann, der angab, ein Bekannter der Fahrerin zu sein, erschien auf der Polizeiinspektion Würzburg-Land, um die Fahrzeugschlüssel abzuholen. Er legte eine Vollmacht vor und wollte das Fahrzeug der Frau in Empfang nehmen.
Alkoholtest deckt weiteren Rausch auf
Bei der Abwicklung der Formalitäten bemerkte ein Polizeibeamter deutlichen Alkoholgeruch bei dem 37-jährigen Mann. Zunächst bestritt dieser vehement, Alkohol getrunken zu haben und forderte die Herausgabe der Schlüssel. Erst nach der Erklärung, dass eine Aushändigung nur nach einem negativen Alkoholtest erfolgen könne, stimmte der Mann zu. Das Ergebnis des Atemalkoholtests lag bei über 1,3 Promille. Um eine weitere Trunkenheitsfahrt zu verhindern, wurde der Schlüssel nicht ausgehändigt. Der Mann verließ die Polizeiwache unter leichtem Protest, was bei den Beamten für Schmunzeln sorgte.
Wichtige Erkenntnisse
- Eine Fahrerin wurde wegen Trunkenheit am Steuer gestoppt und ihr Schlüssel sichergestellt.
- Ein ebenfalls betrunkener Bekannter versuchte, die Schlüssel abzuholen.
- Der Versuch scheiterte an einem positiven Alkoholtest des Bekannten.
- Die Polizei verhinderte durch die Nicht-Herausgabe des Schlüssels eine weitere Trunkenheitsfahrt.