Am Mittwochabend kam es in Lengfeld zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, als zwei Männer im Alter von 20 und 30 Jahren bei einer routinemäßigen Kontrolle Widerstand leisteten und die Beamten beleidigten. Die Situation eskalierte, als einer der Männer Pfefferspray zog und der andere versuchte, einen Schlag auszuführen.
Schlüsselereignisse
- Zwei Männer wurden zur Kontrolle gestellt, nachdem sie zuvor mehrfach aufgefallen waren.
- Ein 20-Jähriger zog Pfefferspray und richtete es auf die Beamten, bevor er überwältigt wurde.
- Sein 30-jähriger Begleiter beleidigte die Polizisten und versuchte, die Festnahme zu stören, was zu seiner eigenen Festnahme führte.
- Bei der Durchsuchung wurden neben Pfefferspray auch ein Messer, Tabletten und Betäubungsmittel gefunden.
- Der 20-Jährige, gegen den ein Haftbefehl vorlag, verbrachte die Nacht in einer Haftzelle und wurde anschließend in ein Gefängnis überführt.
Der Vorfall im Detail
Der Vorfall ereignete sich gegen 19:30 Uhr im Bereich Am Handelshof. Die beiden Männer waren den Beamten bereits am Nachmittag aufgefallen und sollten einer Kontrolle unterzogen werden. Als der 20-Jährige nach Pfefferspray griff und es auf die Polizisten richtete, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Währenddessen beleidigte sein 30-jähriger Begleiter die Einsatzkräfte und versuchte, die Festnahme zu verhindern. Als er zum Schlag ausholte, wurde auch er gefesselt.
Funde und Konsequenzen
Bei der Durchsuchung der beiden Männer stellten die Beamten neben einem weiteren Pfefferspray auch ein Messer sowie verschiedene Tabletten und Betäubungsmittel sicher. Gegen den 20-Jährigen lag bereits ein Haftbefehl vor. Er verbrachte die Nacht in der Haftzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, die er stark verunreinigte, bevor er am nächsten Morgen in eine Justizvollzugsanstalt überführt wurde. Gegen beide Männer wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Die eingesetzten Polizisten blieben bei dem Vorfall unverletzt, wurden jedoch durchgehend beleidigt.
Hintergrundinformationen
Dieser Artikel basiert auf einer Pressemitteilung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.