Ein ungewöhnlicher Vorfall ereignete sich am Montagnachmittag in einem Würzburger Kaufhaus, als ein übler Geruch die Feuerwehr und Polizei auf den Plan rief. Mehrere Personen klagten über Unwohlsein, nachdem ein unbekannter Täter offenbar ein sogenanntes „Fart-Spray“ in einem geschlossenen Bereich des Geschäfts versprühte. Glücklicherweise bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Allgemeinheit, und die betroffenen Personen benötigten keine medizinische Behandlung im Krankenhaus.
Einsatz von Feuerwehr und Polizei
Am Montag gegen 15:30 Uhr ging bei der Würzburger Feuerwehr ein Notruf ein, da Zeugen Gasgeruch wahrgenommen hatten. Mehrere Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten und der Polizei rückten umgehend aus. Nach durchgeführten Messungen konnten keine gefährlichen Stoffe festgestellt werden. Die Ermittlungen ergaben schnell die Ursache: Ein Unbekannter hatte ein Furz-Spray ausprobiert.
Auswirkungen und Ermittlungen
Der intensive und unangenehme Geruch führte dazu, dass vier Personen leichte Beschwerden entwickelten. Sie wurden vor Ort betreut, mussten aber nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Wichtige Punkte
- Ein übler Geruch in einem Würzburger Kaufhaus löste einen Großeinsatz aus.
- Ursache war das Versprühen eines „Fart-Sprays“ durch einen Unbekannten.
- Vier Personen erlitten leichte Beschwerden, aber keine ernsthaften Verletzungen.
- Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.