Ein missglückter Löschversuch mit Wasser hat am späten Nachmittag des 24. September 2025 in einer Wohnung in der St.-Rochus-Straße in Versbach zu einer Stichflamme geführt. Eine 36-jährige Frau versuchte, brennendes Öl in der Küche mit Wasser zu löschen, was die Situation verschlimmerte und zu leichten Verletzungen bei ihr führte.
Wichtige Erkenntnisse
- Ein Versuch, brennendes Speiseöl mit Wasser zu löschen, führte zu einer gefährlichen Stichflamme.
- Die Bewohnerin erlitt leichte Verletzungen und musste ärztlich versorgt werden.
- Der Lebensgefährte und die beiden Kinder der Frau blieben unverletzt.
- Die Feuerwehr stellte Schäden in der Küche und Teilen der Wohnung fest, die auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt werden.
Der Vorfall
Der Brand ereignete sich gegen 16:10 Uhr, als die Frau in ihrer Wohnung kochte. Das Öl-Fett-Gemisch im Topf geriet in Brand. In der Annahme, das Feuer schnell löschen zu können, griff die 36-Jährige zu Wasser. Diese Vorgehensweise ist bei Fettbränden äußerst gefährlich, da Wasser das brennende Fett aufwirbelt und die Flammen unkontrollierbar verteilt, was zu einer Stichflamme führte.
Verletzungen und Sachschaden
Der Rettungsdienst wurde umgehend alarmiert und brachte die Frau zur Behandlung ihrer leichten Verletzungen in eine Klinik. Ihr Lebensgefährte und die beiden Kinder, die sich ebenfalls in der Wohnung befanden, kamen glücklicherweise mit dem Schrecken davon und blieben unverletzt. Die eintreffende Feuerwehr konnte das Feuer eindämmen und stellte fest, dass die Küche sowie Teile der Wohnung in Mitleidenschaft gezogen wurden. Erste Schätzungen gehen von einem Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich aus.