Olpe – Ein erschütternder Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag in einem Waldgebiet nahe Olpe (NRW), als ehrenamtliche Müllsammler auf einen schockierenden Fund stießen. An einer Böschung entdeckte einer der Helfer einen Sack, in dem sich der abgetrennte Kopf einer Frau befand. Der Fundort liegt in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 4 und es wird vermutet, dass es sich um den Schädel der ermordeten Weghata A. (32) handelt. Die Eritreerin wurde mutmaßlich von ihrem Ehemann getötet, ihre abgetrennten Hände waren bereits vor einem halben Jahr auf der Sauerlandlinie entdeckt worden. Diese lagen damals auf der Fahrbahn, der Tatverdächtige hat sie offenbar während der Fahrt aus dem Auto geworfen. Der Kopf könnte ebenfalls auf ähnliche Weise entsorgt worden sein. Die beiden Fundorte sind nur wenige Fahrminuten voneinander entfernt.
Der tatverdächtige Asmerom G. (41) aus Bonn galt als gut integrierter Flüchtling, befindet sich jedoch seit Monaten in Haft. Er steht im dringenden Verdacht, seine Frau ermordet und zerstückelt zu haben. Der gebürtige Eritreer wurde 2016 in den lokalen Medien als „Fachmann für alle Fälle“ gelobt und arbeitete als Elektrohelfer in einem Unternehmen in Rheinbach (NRW). Er war vor politischer Verfolgung aus seiner Heimat geflohen und hatte von der deutschen Staatsbürgerschaft geträumt. Allerdings wurde er bereits 2017 nach einer Schlägerei wegen gefährlicher Körperverletzung zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt.
Der Fundort wurde umgehend großräumig abgesperrt. Bei dem Kopf handelt es sich vermutlich um den Schädel der ermordeten Weghata A. (32).
Bereits im November des vergangenen Jahres wurden auf der Autobahn Leichenteile entdeckt, und nun wurde auch ein abgetrennter Kopf in der Nähe gefunden.
Am 17. November 2025 informierte eine Autofahrerin die Polizei über unbekannte Gegenstände auf der Autobahn 45. Bei Olpe fanden die Beamten zwei abgetrennte Frauenhände. Die Fingerabdrücke führten die Ermittler der Polizei in Hagen schnell zu Weghata A., die zu diesem Zeitpunkt bereits als vermisst gemeldet war. Sie hatte zuletzt mit ihrem drei Monate alten Säugling in einer Asylunterkunft in Bonn gelebt. Das Baby war einen Tag zuvor unverletzt in einem Kinderwagen in Hessen aufgefunden worden. Ein Mönch des Klosters Kröffelbach in Waldsolms hatte das weinende Kind bemerkt und zwei Zettel im Kinderwagen entdeckt – darauf standen der Name und das Geburtsdatum des Babys. Wenig später wurde der Torso der Getöteten gefunden. Bis heute fehlte nur der Kopf – bis zu diesem schockierenden Fund am Samstagvormittag.
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