Ein Großbrand auf einer Dachterrasse eines Bürogebäudes in der Würzburger Innenstadt führte am Donnerstagnachmittag zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Das Feuer, das weithin sichtbar war, verursachte erheblichen Sachschaden und verletzte mehrere Personen, darunter eine schwer. Die Brandursache wird derzeit ermittelt.
Dachstuhlbrand in Würzburg: Ursache und Folgen
Am Donnerstagnachmittag, gegen 15:50 Uhr, wurde die Integrierte Leitstelle von Feuerwehr und Rettungsdienst über eine starke Rauchentwicklung vom Dach eines Bürogebäudes in der Beethovenstraße, nahe dem Hauptfriedhof, informiert. Das Feuer war bereits von weitem klar erkennbar. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war schnell vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.
Schnelle Reaktion der Einsatzkräfte
Die örtliche Feuerwehr und mehrere Streifen der Würzburger Polizei trafen zügig am Brandort ein. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer schnell unter Kontrolle zu bringen und zu löschen. Trotz des schnellen Eingreifens entstand erheblicher Sachschaden, da weite Teile des Dachstuhls abgebrannt sind.
Verletzte und Sachschaden
Der Brand forderte mehrere Verletzte:
- Eine 45-jährige Person erlitt schwere Brandverletzungen und musste nach Erstversorgung in eine Spezialklinik nach Nürnberg gebracht werden.
- Zwei weitere Personen wurden leicht verletzt, sowohl durch Rauchgasintoxikation als auch durch Brandverletzungen. Sie wurden vor Ort behandelt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der geschätzte Sachschaden liegt im hohen fünfstelligen Bereich.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Brandfahnder der Kriminalpolizei Würzburg haben die Ermittlungen zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe aufgenommen. Eine Brandortbegehung am Freitagmorgen ergab erste Hinweise:
- Es wurde ein technischer Defekt an einem fest installierten Wandaschenbecher festgestellt.
- Eine defekte und teilweise geöffnete Reinigungsklappe des Aschenbechers wird als mögliche Ursache in Betracht gezogen.
- Der Brandausbruch konnte unmittelbar unter diesem Aschenbecher lokalisiert werden.
Aufgrund dieser Erkenntnisse wird derzeit nicht von einer vorsätzlichen Brandstiftung ausgegangen.