Ein mit voller Wucht ausgebrochener Brand eines Lastwagens hat am Donnerstagmorgen zu einer Vollsperrung der Autobahn A3 in Richtung Würzburg geführt. Der Vorfall ereignete sich zwischen den Anschlussstellen Wertheim und Helmstadt und zog umfangreiche Lösch- und Bergungsarbeiten nach sich, die den Verkehr erheblich beeinträchtigten.
Wichtige Punkte
- Ein Lkw geriet auf der A3 in Vollbrand, vermutlich nach einem Reifenplatzer.
- Der Fahrer konnte den Anhänger abkoppeln, dieser brannte jedoch vollständig aus.
- Verletzte gab es keine.
- Die A3 in Richtung Würzburg ist seit dem Morgen voll gesperrt.
- Die Bergungsarbeiten werden voraussichtlich noch mehrere Stunden andauern.
- Fehlende Rettungsgassen erschwerten die Anfahrt der Einsatzkräfte.
Auslöser und Verlauf des Brandes
Der Notruf ging gegen 07:50 Uhr bei der Polizei ein. Ein Lastwagen stand auf der A3 in Flammen. Als Ursache wird ein Reifenplatzer vermutet, der zu dem Brand führte. Der Fahrer des Sattelzugs reagierte geistesgegenwärtig und koppelte den Anhänger ab, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Trotz dieser Maßnahme brannte der Anhänger vollständig aus. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.
Vollsperrung und Bergungsarbeiten
Zur Bekämpfung des Feuers und zur Durchführung der notwendigen Bergungsarbeiten wurde die A3 in Fahrtrichtung Würzburg im Bereich der Anschlussstelle Wertheim komplett gesperrt. Der nachfolgende Verkehr wurde umgeleitet. Laut aktuellen Informationen (Stand 10:51 Uhr) werden die Sperrmaßnahmen voraussichtlich noch einige Stunden andauern. Fahrzeuge, die sich zwischen der Unfallstelle und der Anschlussstelle Wertheim befanden, werden schrittweise an der Einsatzstelle vorbeigeführt.
Die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried hat die Ermittlungen aufgenommen. Angaben zur genauen Schadenshöhe können derzeit noch nicht gemacht werden.
Erschwerte Anfahrt durch fehlende Rettungsgasse
Besonders problematisch gestaltete sich die Anfahrt für die nachrückenden Einsatzkräfte, insbesondere die Feuerwehr. Es wurde festgestellt, dass die im Stau stehenden Autofahrer keine Rettungsgasse gebildet hatten, was die Arbeit der Einsatzkräfte erheblich erschwerte.