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Telekom-Betrüger schockieren Senioren: Schmuck und Bargeld im Wert von Zehntausenden Euro gestohlen

Eine Welle von Trickdiebstählen erschüttert die Region um Würzburg und Karlstadt. Professionell agierende Täter gaben sich als Telekom-Mitarbeiter aus, verschafften sich so Zutritt zu den…

Telekom-Betrüger schockieren Senioren: Schmuck und Bargeld im Wert von Zehntausenden Euro gestohlen

Eine Welle von Trickdiebstählen erschüttert die Region um Würzburg und Karlstadt. Professionell agierende Täter gaben sich als Telekom-Mitarbeiter aus, verschafften sich so Zutritt zu den Häusern ihrer Opfer und entwendeten Schmuck sowie Bargeld in erheblichem Wert. Die Polizei warnt eindringlich vor der perfiden Masche und sucht nach Zeugen.

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Key Takeaways

  • Zwei Vorfälle in Würzburg und Karlstadt innerhalb weniger Stunden.
  • Täter gaben sich als Telekom-Mitarbeiter aus, um Zutritt zu erlangen.
  • Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro gestohlen.
  • Polizei warnt vor ähnlichen Betrugsmaschen und gibt Verhaltenstipps.

Der Vorfall in Würzburg-Heuchelhof

Am Dienstagmittag klingelte es an einem Einfamilienhaus in der Osloer Straße in Würzburg. Zwei Männer gaben sich als Telekom-Techniker aus und behaupteten, neue Anschlüsse installieren zu müssen. Während einer der Täter den Ehemann im Keller ablenkte, durchsuchte sein Komplize unbemerkt die Wohnräume und entwendete Schmuck im Wert eines mittleren vierstelligen Betrags. Einer der Täter wird als etwa 40 Jahre alt, 180 cm groß, mit kurzen schwarzen Haaren und Vollbart beschrieben, bekleidet mit dunkler Kleidung und weißen Schuhen.

Ähnlicher Fall in Karlstadt

Nur knapp drei Stunden später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der Uhlandstraße in Karlstadt. Ein Mann verschaffte sich unter dem Vorwand von Wartungsarbeiten am Anschluss Zutritt zum Haus einer 89-jährigen Seniorin. Ein zweiter Täter stieß kurz darauf hinzu. Nach etwa einer halben Stunde verließen die Männer das Anwesen. Die Seniorin musste feststellen, dass Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren zehntausend Euro fehlten. Eine Täterbeschreibung liegt hier nicht vor.

Die Maschen der Betrüger

Die Kriminalpolizei Würzburg geht aufgrund der Vorgehensweise und der räumlichen Nähe von einem Tatzusammenhang aus und vermutet eine organisierte Bande. Die „falsche Handwerker“-Masche ist nur eine von vielen perfiden Strategien, mit denen Kriminelle agieren. Dazu zählen auch der Enkeltrick, falsche Polizeibeamte, Schockanrufe und Gewinnversprechen. Diese Täter nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft, Angst und Gutgläubigkeit, insbesondere von Senioren.

So schützen Sie sich

Die Polizei rät zu Vorsicht und gesundem Misstrauen. Wichtige Verhaltensregeln sind:

  • Niemals Fremde ohne vorgelegten Sperrriegel in die Wohnung lassen.
  • Von Amtspersonen oder Handwerkern immer einen Dienstausweis verlangen und im Zweifel die offizielle Telefonnummer zur Bestätigung anrufen.
  • Keine Geschäfte an der Haustür tätigen und sich nicht unter Druck setzen lassen.
  • Am Telefon niemals persönliche Daten preisgeben und verdächtige Gespräche sofort beenden.
  • Vor Geldübergaben immer Rücksprache mit Vertrauenspersonen halten.
  • Im Verdachtsfall sofort den Polizeinotruf 110 wählen.

Die Polizei bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den genannten Straßen beobachtet haben, sich zu melden.

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