Im Kanton Graubünden, Schweiz, ereignete sich ein tragischer Busunfall, bei dem mehrere Menschen ihr Leben verloren. Die Behörden haben erste Informationen zur Ursache des Unglücks herausgegeben, doch die exakte Anzahl der Todesopfer wurde zunächst nicht bekannt gegeben, um die Angehörigen nicht vorab zu belasten.
Ein Sprecher der Polizei kündigte an, dass die genaue Opferzahl am Freitagvormittag veröffentlicht werden soll. Die Bergung der Verstorbenen zog sich bis in die späten Abendstunden hin. Der niederländische Reisebus, der etwa 49 Personen, einschließlich des Fahrers, transportierte, war auf einem Tagesausflug in der Schweiz unterwegs.
Der Unfall ereignete sich am späten Nachmittag im Engadin-Tal, zwischen den Orten Susch und Zernez. Dabei kollidierte der Bus mit einer Leitplanke, kam von der Straße ab und kippte seitlich um, während er auf einer flachen Böschung neben der Fahrbahn liegen blieb. Ermittler gehen laut Medienberichten davon aus, dass kein weiteres Fahrzeug in den Vorfall involviert war. Vor Ort waren zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten, unterstützt durch mehrere Hubschrauber.
Der Bus gehörte zur niederländischen Reiseorganisation Oad. In einer Stellungnahme zeigte sich Oad tief betroffen und versicherte, dass die Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen seien. Arjan Koster, der Geschäftsführer von Oad, betonte, dass die Unterstützung für die Betroffenen und deren Familien höchste Priorität habe. Um den Angehörigen und ausländischen Konsulaten zu helfen, richtete die Graubündener Polizei eine Hotline ein.
Auch der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte seine Bestürzung über den Vorfall und kündigte an, dass die Behörden eine umfassende und detaillierte Untersuchung des Unfalls durchführen werden. Der Reisebus gehörte dem Unternehmen Hartemink, das seinen Sitz in Eibergen, einer Stadt in der niederländischen Provinz Gelderland, hat, nahe der Grenze zu Nordrhein-Westfalen.
Die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete, dass sich insgesamt 49 Personen im Bus befanden. Die genauen Zahlen zu Verletzten und Toten wurden von den Behörden zunächst nicht spezifiziert. Während die Rettungskräfte weiterhin im Einsatz sind, bleibt die Situation angespannt.
Radfahrer bei Zusammenstoß mit Bus schwer verletzt
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Quellen: Focus, BR
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