Am Sonntagabend ereignete sich auf der Staatsstraße 2298, der Hettstadter Steige, ein Verkehrsunfall mit einem landwirtschaftlichen Gespann. Ein 42-jähriger Traktorfahrer verlor auf feuchter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte mit einer Betonleitwand und blockierte die Straße. Trotz des spektakulären Unfalls blieb der Fahrer unverletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden.
Traktorunfall auf der Hettstadter Steige: Details zum Hergang
Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend gegen 21:00 Uhr. Ein 42-jähriger Traktorfahrer war mit seinem landwirtschaftlichen Gespann, bestehend aus Traktor und voll beladenem Anhänger, bergabwärts von Waldbüttelbrunn in Fahrtrichtung Zell am Main unterwegs. Die Fahrbahn war zum Unfallzeitpunkt feucht, was vermutlich in Kombination mit dem Gewicht des Anhängers dazu führte, dass der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Der Traktor kam nach rechts von der Fahrbahn ab und touchierte eine Betonleitwand. Durch den Aufprall drehte sich der Traktor um nahezu 180 Grad und verkeilte sich zwischen dem Anhänger und der Betonleitwand. Nachfolgende Fahrzeuge konnten glücklicherweise rechtzeitig abbremsen, um weitere Kollisionen zu vermeiden.
Folgen des Unfalls und Bergungsarbeiten
- Verletzte: Trotz der Schwere des Unfalls wurde niemand verletzt, auch der Traktorfahrer blieb unversehrt.
- Sachschaden: Der geschätzte Sachschaden am Gespann und an der Betonleitwand beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
- Straßensperrung: Die Staatsstraße 2298 musste für die Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Die Freigabe der Straße erfolgte erst gegen 02:15 Uhr am Montagmorgen.
- Wasserschutzgebiet: Da sich der Unfall im Bereich eines Wasserschutzgebiets ereignete, wurde ein Vertreter der Straßenbaubehörde hinzugezogen. Eine Gefahr für das Wasserschutzgebiet konnte jedoch ausgeschlossen werden.
Der Unfall verdeutlicht einmal mehr die Gefahren, die bei feuchten Fahrbahnen und schweren landwirtschaftlichen Fahrzeugen bestehen können. Die schnelle Reaktion der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer verhinderte Schlimmeres.