Bei einem Dorffest in Rottendorf wurde eine Gruppe von zehn bis zwölf Jahre alten Mädchen von einem unbekannten Mann unsittlich angesprochen und verfolgt. Die Polizei ermittelte zügig einen 38-jährigen Landkreisbewohner und belehrte ihn eindringlich. Ein strafrechtlicher Anfangsverdacht besteht bislang nicht.
Kernaussagen
- Unbekannter Mann sprach Mädchen unsittlich auf dem Dorffest an und lief ihnen nach.
- Eltern und Begleitpersonen reagierten vorbildlich und gaben Hinweise an die Polizei weiter.
- 38-jähriger Tatverdächtiger konnte anhand des Kfz-Kennzeichens ermittelt und belehrt werden.
- Kein Anfangsverdacht einer Straftat, aber Meldung an das Landratsamt und behördliche Warnung.
Hintergrund
Am Sonntagabend besuchten mehrere Mädchen im Alter von zehn bis zwölf Jahren ein Dorffest in Rottendorf. Eine Teilnehmerin meldete ihren Eltern, dass ein unbekannter Mann ihnen auffällig nachgelaufen und neben harmlosen Fragen auch unangebrachte, unsittliche Bemerkungen gemacht habe. Die Mädchen empfanden das Verhalten als bedrohlich und suchten das Weite.
Ermittlungen und ergebnisse
- Sofortige Alarmierung: Ein Vater erkannte wenig später das Kennzeichen des wegfahrenden Fahrzeugs.
- Polizeiliche Suche: Die Polizei sperrte die Adresse ab und kontaktierte den Fahrzeughalter.
- Befragung und Geständnis: Der 38-jährige Landkreisbewohner räumte die Kontakte ein, wies jedoch jegliche strafbare Handlung zurück.
- Ergebnis: Es konnte kein hinreichender Verdacht für eine Straftat festgestellt werden. Eine offizielle Belehrung erfolgte, dazu eine Meldung an das Landratsamt Würzburg.
Polizeilicher appell und prävention
Die Polizei Würzburg-Land bittet:
- Kinder für den sicheren Umgang mit Fremden zu sensibilisieren und Verhaltensregeln zu üben.
- Beobachtungen oder Verdachtsmomente umgehend der nächsten Dienststelle zu melden.
- Spekulationen in sozialen Netzwerken zu unterlassen und Inhalte nur aus verlässlichen Quellen zu teilen.
Diese Vorkommnisse zeigen, wie wichtig schnelle Reaktionen von Eltern und Veranstaltern sind. Vorsicht und gemeinschaftliches Engagement können gefährliche Situationen früh entschärfen.