Verpuffung in Würzburger Zahnklinik: Gebäude evakuiert nach Batterieexplosion
Am Mittwochmorgen kam es in einem Technikraum im Kellergeschoss der Zahnklinik des Universitätsklinikums Würzburg (UKW) zu einer Verpuffung, ausgelöst durch eine explodierte Batterie. Das Ereignis führte zur sofortigen Evakuierung des Gebäudes, wobei rund 140 Personen, darunter Patienten, Personal und Studierende, das Areal verlassen mussten. Glücklicherweise gab es keine Verletzten.
Chronologie des Vorfalls
- 10:15 Uhr: Die Brandmeldeanlage der Klinik am Pleicherwall löst Alarm aus.
- Kurz darauf: Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei treffen am Einsatzort ein.
- Erste Erkenntnisse: Eine Verpuffung im Bereich eines Batteriespeichers im Keller wird festgestellt.
- Evakuierung: Das Gebäude wird umgehend geräumt, etwa 140 Personen verlassen das Gelände.
- Nachmittag: Die Feuerwehr beginnt mit der Belüftung des Gebäudes.
Auswirkungen und Ermittlungen
Die Verpuffung verursachte Schäden am Batteriespeicher und an angrenzenden Türen. Der Bereich um die Klinik wurde von den Einsatzkräften abgesperrt, und der Verkehr im Stadtgebiet musste umgeleitet werden. Die Kriminalpolizei Würzburg hat noch vor Ort Ermittlungen zur Ursache und zur genauen Schadenshöhe aufgenommen. Beides ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Untersuchung.
Klinikbetrieb und Patienteninformation
Aktuell wird geprüft, in welchem Umfang der Betrieb der Zahnklinik fortgesetzt werden kann. Andere Bereiche des Universitätsklinikums Würzburg sind von dem Vorfall nicht betroffen und führen ihren regulären Betrieb fort. Patienten, die in den kommenden Tagen einen Termin in der Zahnklinik haben, werden gebeten, sich bei der behandelnden Klinik zu melden oder werden direkt kontaktiert.