Am Mittwochabend kam es in Escherndorf, Volkach, zu einem dramatischen Vorfall, als ein Wohnmobil mit Anhänger während der Fahrt auf eine Fähre ins Wasser rollte. Die beiden Insassen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen, während die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte eine komplizierte Bergung durchführten, die schließlich in einem Brand des Fahrzeugs endete.
Wichtige Erkenntnisse
- Wohnmobil rollte ins Wasser während der Überfahrt auf eine Fähre.
- Insassen konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen.
- Feuerwehr und THW arbeiteten zusammen, um das Fahrzeug zu bergen.
- Während der Bergung entzündete sich die Elektrik des Wohnmobils.
- Einsatz dauerte etwa drei Stunden und involvierte rund 70 Einsatzkräfte.
Der Vorfall
Der Vorfall ereignete sich, als das Wohnmobil mit einem PKW-Anhänger auf die Fähre fuhr. Aus bislang unbekannten Gründen rollte das Fahrzeug ins Wasser. Winzer in der Nähe reagierten schnell und sicherten das Wohnmobil mit einem Bulldog, um ein weiteres Abdriften zu verhindern. Die beiden Insassen konnten das Fahrzeug unverletzt verlassen.
Komplizierte Bergung
Die Bergung des Fahrzeugs stellte sich als herausfordernd heraus. Die Vorderachse des Wohnmobils war unter Wasser eingeklemmt, was die Situation komplizierte. Um einen Bruch der Achse zu vermeiden, wurde das Technische Hilfswerk (THW) aus Kitzingen mit einem Kran nachalarmiert. Die Wasserwacht befestigte Kranösen unter Wasser, um die Vorderachse anzuheben, während eine Seilwinde das Wohnmobil in Richtung Ufer zog.
Brand während der Bergung
Während die Einsatzkräfte mit der Bergung beschäftigt waren, entzündete sich die Zentralelektrik des Wohnmobils. Die Feuerwehr reagierte schnell, indem sie die Batterie abklemmte und einen Löschangriff startete. Mit Wärmebildkameras wurde die Temperatur des Fahrzeugs überwacht, um sicherzustellen, dass keine weiteren Brandgefahren bestanden.
Umweltschutzmaßnahmen
Parallel zur Bergung sorgte das Mehrzweckboot der Feuerwehr Volkach dafür, dass ausgelaufene Betriebsstoffe im Main mit speziellen Vliestüchern aufgefangen wurden. Dies war ein wichtiger Schritt, um Umweltschäden zu vermeiden und die Wasserqualität zu schützen.
Abschluss des Einsatzes
Nach etwa drei Stunden konnte der Einsatz erfolgreich beendet werden. Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte von verschiedenen Feuerwehren, der Wasserwacht und dem THW vor Ort. Die Volkacher Feuerwehr setzte fünf Fahrzeuge und ein Boot ein, um die Bergung durchzuführen und die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten.
Dieser Vorfall zeigt die Bedeutung der schnellen Reaktion und der Zusammenarbeit verschiedener Rettungsdienste in Notfällen. Die Einsatzkräfte konnten durch ihre koordinierte Arbeit Schlimmeres verhindern und die Situation unter Kontrolle bringen.