Würzburg von Brandstiftungen erschüttert – Tatverdächtiger stellt sich der Polizei
In Würzburg kam es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag zu mehreren Brandstiftungen, die die Stadt in Atem hielten. Ein 36-jähriger Mann hat sich nun der Polizei gestellt und gestanden, für die Brände verantwortlich zu sein. Er wurde zur Unterbringung in eine psychiatrische Einrichtung gebracht. Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und möglichen weiteren Taten laufen noch.
Die Vorfälle im Detail
Die Serie von Bränden begann am späten Mittwochabend. Gegen 22:30 Uhr geriet eine Bücherkiste im Treppenhaus eines Gebäudes in der Wredestraße in Brand. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen, glücklicherweise ohne Verletzte. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
Kurz darauf, in den frühen Morgenstunden, brannten in der Mainaustraße zwei Müllcontainer. Auch hier war die Feuerwehr rasch zur Stelle und verhinderte eine Ausbreitung des Feuers. Der Gesamtsachschaden bei diesen Vorfällen liegt im niedrigen vierstelligen Bereich.
Geständnis und Einweisung
Um kurz nach 1 Uhr in der Nacht kontaktierte der mutmaßliche Täter, ein 36-jähriger Mann, die Polizei. Er legte ein Geständnis ab und wurde daraufhin festgenommen. Im Anschluss erfolgte seine Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung. Seit dem 11. August waren im Stadtteil Zellerau bereits mehrere kleinere Brände gemeldet worden, die nun dem Beschuldigten zugerechnet werden.
Laufende Ermittlungen
Die Kriminalpolizei Würzburg hat die Ermittlungen aufgenommen, um das Motiv des Mannes zu klären und zu prüfen, ob er für weitere Brandstiftungen verantwortlich ist. Ihm werden mehrere Fälle von Sachbeschädigung durch Brandlegung sowie eine versuchte schwere Brandstiftung zur Last gelegt. Die genauen Umstände und der Umfang der Taten werden derzeit noch ermittelt.