In der Lindleinsmühle hat sich in der vergangenen Woche einiges getan: Rund 50 Jugendliche verwandelten zwei Unterführungen an der B8/B19 in ein farbenfrohes Streetart-Kunstwerk. Die Aktion „Bunte Wände für Vielfalt“ setzt damit bereits zum sechsten Mal ein Zeichen für Toleranz und Zusammenhalt.
Begeisterung im Netz
Die knalligen Farben und die kreativen Botschaften der Jugendlichen kommen bei den Würzburgern gut an. Eine Umfrage auf Instagram und Facebook zeigt überwiegend positive Reaktionen auf das Kunstprojekt.
Stimmen aus der Community
- Isabel auf Instagram lobt das „Super Design & Rspekt an alle Jugendlichen und das Künstlerteam“ und ist beeindruckt von der Fläche, die in nur 2,5 Tagen gestaltet wurde.
- Philipp, selbst als Künstler beteiligt, entgegnet auf die Frage nach zu viel Farbe: „Zu farbenfroh? Ich verstehe die Frage nicht…“
- Linda S. auf Facebook wünscht sich, dass solche Aktionen „öfter“ stattfinden.
- Daniela S. auf Facebook betont: „Es gibt kein zu bunt. Bunt ist immer gut.“
- Julia A. auf Facebook findet das Ergebnis „Einfach toll!“
Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit
Einige Kommentare äußern jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Langlebigkeit der Kunstwerke. So befürchtet Bananajoe auf Instagram, dass die Kunstwerke „nicht lange so“ bleiben werden, und Simone B. auf Facebook ist besorgt, dass die Unterführungen „voll schnell beschmiert“ werden könnten, ähnlich wie in Heidingsfeld.
Die Aktion hat gezeigt, wie Jugendliche ihr Lebensumfeld aktiv mitgestalten können. Wer weiter über die Graffitis und deren Gestaltung diskutieren möchte, kann dies weiterhin auf Facebook oder Instagram tun.