Der Sommer in Würzburg verspricht laut Wetterprognose Mitte August Temperaturen von 35 Grad Celsius und mehr. Bei solchen Hitzewellen ist es ratsam, bestimmte Orte in der Stadt zu meiden, um die Hitze erträglicher zu gestalten. Dieser Artikel gibt einen Überblick über Orte, die bei starker Sonneneinstrahlung und hohen Temperaturen gemieden werden sollten, um unangenehme Erfahrungen zu vermeiden.
Orte, die man bei Hitze meiden sollte
- Die Würzburger Innenstadt, insbesondere die Fußgängerzone, kann sich bei hohen Temperaturen stark aufheizen.
- Das Mainufer und die Alte Mainbrücke bieten im Hochsommer nur wenig Schatten.
- Die Landesgartenschau am Hubland ist aufgrund der weiten, wenig beschatteten Flächen bei Hitze nicht ideal.
- Öffentliche Verkehrsmittel wie Busse können aufgrund mangelhafter Belüftung sehr warm werden.
- Universitätsbibliotheken können sich ebenfalls stark aufheizen und bieten wenig Abkühlung.
Die Würzburger Innenstadt bei Hitze
Die Altstadt von Würzburg, einschließlich der Schönbornstraße, Kaiserstraße, Sanderstraße und des Marktplatzes, ist im Hochsommer keine kühle Oase. Besonders der Marktplatz wird als Ort genannt, an dem die Sonne ungebremst herunterbrennt. Einkäufe und Erledigungen sollten daher möglichst früh am Morgen getätigt werden, bevor die Mittagshitze einsetzt.
Mainufer und Alte Mainbrücke
Obwohl das Mainufer und die Alte Mainbrücke oft als Orte der Erholung gelten, bieten sie im Hochsommer nur wenig Schatten. Die Uferpromenaden, insbesondere der Mainkai und der Willy-Brandt-Kai, können bei über 30 Grad Celsius zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Erst weiter flussaufwärts, ab der Kurt-Schuhmacher-Promenade und dem Theodor-Heuss-Damm, gibt es mehr Bäume, die Schatten spenden. Erholsamer wird es hier eher am Abend, wenn die Temperaturen sinken.
Landesgartenschau am Hubland
Die Landesgartenschau am Hubland ist bei heißen Temperaturen ebenfalls kein idealer Aufenthaltsort. Die weitläufigen Flächen mit neu angelegtem Grün bieten nur wenige Schattenmöglichkeiten, und die Sonne brennt hier stark herunter. Wer die Natur genießen möchte, findet im Ringpark deutlich mehr schattige Plätze.
Öffentliche Verkehrsmittel und Universitätsbibliotheken
Auch die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, insbesondere von Bussen, kann bei Hitze zur Belastung werden. Mangelhafte Belüftung und fehlende Klimaanlagen führen oft zu unerträglichen Temperaturen im Inneren. Wer kann, sollte daher auf das Fahrrad oder das Zu-Fuß-Gehen ausweichen. Bei unvermeidbarer Busfahrt kann die Wahl eines Sitzplatzes in der hintersten Reihe bei geöffneten Fenstern Linderung verschaffen. Ähnlich kann es in Universitätsbibliotheken, wie den Teilbibliotheken am philosophischen Institut, sehr warm werden, besonders wenn Fenster nicht geöffnet werden können und nur Vorhänge vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
Wichtige Tipps für heiße Tage
Bei hohen Temperaturen ist es unerlässlich, ausreichend zu trinken und luftige Kleidung zu tragen, um Dehydrierung und Hitzschlag vorzubeugen. Kinder und Tiere sollten niemals im Auto zurückgelassen werden. Die heißesten Stunden des Tages, meist am Nachmittag, sollten im Kühlen verbracht werden. Regelmäßige Abkühlung durch Schwimmbadbesuche, Badeseen mit Schattenmöglichkeiten oder kalte Duschen sind ebenfalls empfehlenswert. Leichte Kost und der Verzicht auf Koffein und Alkohol unterstützen den Körper zusätzlich.