„Ich war sieben Jahre lang trocken. Und dann bin ich wieder rückfällig geworden“, äußerte Brad Pitt in einem Interview mit dem Magazin Esquire. Der Oscar-Preisträger, der bald in The Adventures of Cliff Booth zu sehen sein wird, reflektierte über sein schwieriges Verhältnis zu Alkohol und die Herausforderungen, die damit verbunden sind.
Rückfall und Erkenntnis
Pitt erklärte weiter: „Auf etwas gemäßigtere Weise. Ich bin ein paar Mal übermütig geworden, habe dann aber gemerkt: ‚Das tut mir nicht gut.‘ Nicht in großen Mengen.“ Diese ehrlichen Worte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem der Schauspieler seine Rückkehr auf die Leinwand vorbereitet, in der er die Rolle des Stuntmans Cliff Booth aus Once Upon A Time in Hollywood erneut verkörpern wird.
Vergangenheit und Therapie
Bereits im vergangenen Jahr hatte Pitt über seine Erfahrungen mit den Anonymen Alkoholikern berichtet. „Ich war so ziemlich am Boden, auf den Knien. Ich habe alles ausprobiert, was man mir angeboten hat“, sagte er im Podcast Armchair Expert with Dax Shepard. Diese Phase seines Lebens war geprägt von intensiven Kämpfen gegen seine Sucht.
Therapie und persönliche Herausforderungen
Im Jahr 2017, nach der Trennung von Angelina Jolie, hatte Pitt in einem Interview mit GQ Style offenbart, dass er in Therapie sei und versuche, von Alkohol Abstand zu halten. Er gestand, dass er zuvor zu viel getrunken habe und viele der Probleme, die zur Trennung führten, selbst verursacht habe. 2020 bedankte er sich öffentlich bei Bradley Cooper, der ihm in seiner schwierigen Zeit zur Seite stand und ihm half, trocken zu werden.
Familie und persönliche Beziehungen
Brad Pitt und Angelina Jolie lernten sich 2005 kennen und waren von 2014 bis 2016 verheiratet. Gemeinsam haben sie drei Kinder: Shiloh (20) und die 18-jährigen Zwillinge Vivienne und Knox. Zudem übernahm Pitt die Vaterrolle für Jolies drei Adoptivkinder Maddox, Pax und Zahara. Es ist erwähnenswert, dass Maddox, Zahara, Shiloh und Vivienne den Nachnamen Pitt abgelegt haben. Seit 2022 ist Pitt mit der schweizerischen Schmuckdesignerin Ines de Ramon zusammen, und das Paar tritt seit 2026 vermehrt in der Öffentlichkeit auf.
Schwierige Gedanken und Optimismus
In dem Interview mit GQ Style gestand der mittlerweile 62-Jährige, dass er in seinem Leben für eine kurze Zeit Selbstmordgedanken hatte, obwohl er sich selbst als Optimisten beschreibt. „In dieser kurzen Phase dachte ich einfach – ich konnte einfach keinen Ausweg sehen. Der Schmerz sei erdrückend gewesen. ‚Ich hatte aber nicht vor, es tatsächlich zu tun.'“
Brad Pitts ehrliche Reflexionen über seine Kämpfe mit Alkohol und seine persönliche Entwicklung zeigen, dass der Weg zur Genesung oft mit Rückschlägen und Herausforderungen verbunden ist. Dennoch bleibt er optimistisch und bereit, sich seinen Dämonen zu stellen.
Quellen: derstandard
Bildquelle: Toglenn via Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)
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