Der frühere Fußballprofi Wilfredo Velarde Puma ist im Alter von 50 Jahren auf tragische Weise ums Leben gekommen. Der ehemalige Sportler aus Peru wurde in einem Nachtclub erschossen, was die Frage aufwirft, ob es sich um einen Auftragsmord handelt.
Am 24. April 2026, gegen 02:00 Uhr morgens, fiel der tödliche Schuss im Club „Egipto“ in Juliaca, einer Stadt im Süden Perus, nahe dem Titicacasee. Trotz sofortiger medizinischer Hilfe kam jede Unterstützung für Velarde Puma zu spät, und er verstarb an den Folgen der Schüsse.
Wie unter anderem von einem britischen Nachrichtenportal berichtet, wurde der Ex-Fußballer aus nächster Nähe vor zahlreichen Zeugen niedergeschossen. Rettungskräfte brachten ihn umgehend ins Carlos-Monge-Medrano-Krankenhaus, wo jedoch keine Lebenszeichen mehr festgestellt werden konnten. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf einen Auftragsmord eingeleitet.
Überwachungskamera dokumentiert den Vorfall
Die Sicherheitskameras des Nachtclubs haben den Ablauf der Tat aufgezeichnet. Der bewaffnete Angreifer betrat den Club und näherte sich den Gästen an der Bar. Während einige Besucher in Panik durch einen Seitenausgang flüchteten, richtete der Schütze seine Waffe direkt auf Velarde Puma, der neben der Bar stand. Die Aufnahmen zeigen, wie der Angreifer sein Opfer bedrohte, bevor er auch einen anderen Mann in der Nähe ins Visier nahm und anschließend den Club verließ.
Ermittlungen und Trauer um den verstorbenen Sportler
Wilfredo Velarde Puma war in der Region als ehemaliger Fußballspieler bekannt und hatte für mehrere lokale Vereine gespielt, darunter Diablos Rojos, American Star und Franciscano San Roman. Nach seiner aktiven Karriere arbeitete er als Taxifahrer in Juliaca, um seine Familie zu unterstützen. Der gewaltsame Tod des 50-Jährigen hat in seinem Umfeld große Trauer ausgelöst. Angehörige, Freunde und Nachbarn nehmen Abschied und fordern, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar.
Behörden reagieren auf die Schießerei
Die Behörden haben bei dem Nachtclub schwerwiegende Versäumnisse festgestellt. Laut der Stadtverwaltung von San Roman betrieb das Lokal ohne gültige Lizenz. Nilo Oswaldo Merino Berastegui, der stellvertretende Leiter der kommunalen Kontrollbehörde, erklärte, dass der Club bereits zuvor geschlossen worden war, jedoch illegal wieder geöffnet wurde.
Infolge der Schießerei wurde die endgültige Schließung des Lokals angeordnet. Die Behörden beschlagnahmten Getränke, Tische und weitere Gegenstände aus dem Innenbereich. Polizei und Staatsanwaltschaft arbeiten daran, den Schützen zu identifizieren und festzunehmen. Das Motiv für den tödlichen Angriff auf den ehemaligen Fußballer bleibt bislang unbekannt.
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Bildquelle: depositphotos
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