Soziale Interaktionen sind entscheidend für ein gesundes Altern. Dennoch gibt es Ausnahmen, die möglicherweise die Lebensspanne verkürzen, wie eine aktuelle Studie zeigt.
Eine Untersuchung der New York University hat ergeben, dass Menschen, die in ihren sozialen Netzwerken regelmäßig mit schwierigen Personen konfrontiert sind, messbar schneller altern. Schwierige Personen werden in der Studie als solche definiert, die Probleme verursachen oder das Leben erschweren. Dazu zählen Familienangehörige, Freunde, Nachbarn, Mitbewohner sowie Arbeitskollegen – also alle, die im direkten Umfeld präsent sind. Diese Personen werden als „Störenfriede“ bezeichnet.
„Nicht alle sozialen Kontakte sind förderlich“, wird Byungkyu Lee, der Hauptautor der Studie, zitiert. „Diese weniger positiven Beziehungen können als chronische Stressfaktoren wirken, sodass die Anwesenheit solcher Menschen das Leben tatsächlich sehr erschwert.“
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