„Ich bekomme dauernd Phishing-Nachrichten. Haben die Betrüger vielleicht auch meine Bankdaten?“
Diese besorgte Äußerung stammt von Thomas Porwol, einem Experten für Künstliche Intelligenz, der kürzlich eine alarmierende Erfahrung mit einem Betrugsversuch gemacht hat. Nach einer Buchung auf den Färöer-Inseln erhielt er eine WhatsApp-Nachricht, die auf den ersten Blick legitim erschien. Die Absenderadresse lautete support@gmail.com und forderte ihn auf, seine Buchung zu bezahlen. Doch die Kriminellen hatten nicht nur seinen Namen, sondern auch spezifische Informationen über seine Reise.
Phishing mit echten Informationen
Porwol war schockiert, als er die Nachricht erhielt, die Details seiner Buchung enthielt. Die Beschreibung der Unterkunft stimmte mit der auf Booking.com überein, während sie auf Airbnb anders gelistet war. Der Gastgeber auf Airbnb bestätigte, dass es sich um einen Phishing-Versuch handelte. Diese Art von Betrug ist besonders besorgniserregend, da die Täter über echte Buchungsinformationen verfügen, was sie von herkömmlichen Spam-Nachrichten abhebt, die oft durch schlechte Grammatik und offensichtliche Fehler auffallen.
Das Ausmaß des Problems
Die Quelle der Daten ist unklar. Es gibt derzeit keine Hinweise auf ein Datenleck bei Airbnb. Im April 2026 informierte Booking.com seine Kunden darüber, dass Unbefugte Zugriff auf bestimmte Buchungsinformationen erlangt hatten. Betroffene berichteten von Phishing-Nachrichten, die ihre Namen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen enthielten. Booking.com erklärte, dass keine Passwörter oder Zahlungsinformationen betroffen seien, jedoch blieb unklar, wie viele Buchungen betroffen waren.
Die Rolle der Vermieter
Viele Vermieter nutzen mehrere Plattformen zur Vermietung ihrer Unterkünfte, was bedeutet, dass Buchungsdaten über externe Verwaltungsprogramme oder eigene Systeme verwaltet werden. Hier könnten Kriminelle die Daten abgegriffen haben. Auf Nachfrage äußerte sich der Airbnb-Host von Porwol nicht zu einem möglichen Datenleck. Die genaue Quelle der Daten bleibt unklar, was die Situation zusätzlich kompliziert.
Warnungen von Sicherheitsforschern
Cyber-Sicherheitsforscher schlagen Alarm und warnen vor einer neuen Welle von Reise-Betrugsmaschen. Die Täter kombinieren Reservierungsdaten, Telefonnummern und persönliche Informationen aus verschiedenen Quellen, wodurch ihre Nachrichten täuschend echt wirken. Die bisherige Annahme, dass eine Nachricht nur dann echt sein kann, wenn sie genaue Reiseinformationen enthält, ist nicht mehr gültig.
Tipps zur Vermeidung von Betrug
- Wählen Sie, wenn möglich, die Option „Zahlung in der Unterkunft“.
- Nutzen Sie ausschließlich die Zahlungsmethoden innerhalb der Buchungsplattform.
- Bei Mitteilungen nach der Buchung, die auf Probleme hinweisen, wenden Sie sich direkt an den Kundenservice der Buchungsplattform oder telefonisch an die gebuchte Unterkunft.
Die zunehmende Bedrohung durch solche Betrugsversuche erfordert ein höheres Maß an Wachsamkeit bei Online-Buchungen. Verbraucher sollten sich der Risiken bewusst sein und entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.
Neue Betrugsmasche: Gefälschte Sicherheitsprüfungen gefährden Computer von Nutzern
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Quellen: Bild
Dieser Text wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion erstellt.