Am späten Abend informierte der Kapitän eines Aida-Luxusliners seine Gäste über einen medizinischen Notfall an Bord, was zu einer sofortigen Kursänderung führte.
Ein medizinischer Vorfall auf dem Kreuzfahrtschiff „Aida Bella“ im Atlantik führte zu einer Verspätung und einer sogenannten Notausschiffung. Dies berichteten mehrere Branchenportale übereinstimmend. Der Notfall ereignete sich am Donnerstagabend.
Gegen 23 Uhr wandte sich der Kapitän der „Aida Bella“ per Lautsprecher an die Passagiere und erklärte die Situation: Ein Passagier benötigte dringend medizinische Hilfe und sollte im nächstgelegenen Hafen an den Rettungsdienst übergeben werden. Daraufhin änderte das Schiff seine Route und kehrte nach Santa Cruz auf Teneriffa zurück, von wo es zuvor abgefahren war.
- Zusätzliche Informationen: Demonstranten blockieren Hafen – Kreuzfahrtschiffe müssen umplanen.
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Der Patient wurde sicher übergeben und erhält nun weitere medizinische Behandlung. Gegen 0:40 Uhr setzte das Schiff seine Reise fort, wie berichtet wurde. Der nächste Halt auf Fuerteventura wurde dann mit einer Verspätung von etwa 30 Minuten um 9:35 Uhr erreicht.
Notausschiffung als gängige Praxis
Eine Notausschiffung ist in solchen Fällen eine übliche Vorgehensweise, da an Land bessere Behandlungsmöglichkeiten bestehen als auf dem offenen Meer. In einigen Fällen werden Patienten auch per Hubschrauber ins Krankenhaus transportiert, wenn der nächste Hafen zu weit entfernt ist.
Die „Aida Bella“ befindet sich seit dem 4. April auf einer Kreuzfahrt zu den Kanaren. Die Reise begann im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria und umfasste Zwischenstopps in Funchal, Santa Cruz (Teneriffa), Puerto del Rosario sowie Arrecife. Das Schiff wird am Samstag wieder in Teneriffa erwartet.
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Bildquelle: Wolfgang Weiser auf Pexels
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