„Die Zusammenarbeit der Geheimdienste soll intensiviert werden“, heißt es aus dem Kanzleramt.
Im Zuge der Reaktion auf den von Russland beauftragten Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle plant die Bundesregierung, die Unterstützung für die Ukraine im laufenden Konflikt mit Russland erheblich auszubauen. Der Bundesnachrichtendienst (BND) könnte demnach in naher Zukunft gezielte Daten für militärische Angriffe der Ukraine gegen russische Ziele bereitstellen.
Erweiterte Geheimdienstunterstützung
Nach Informationen des „Spiegel“ wird darüber nachgedacht, der Ukraine präzise Zielkoordinaten zur Verfügung zu stellen, die für Raketen- oder Drohnenangriffe genutzt werden können. Bisher wurden solche Informationen nur mit Verzögerung an die ukrainischen Streitkräfte übermittelt.
Hintergrund der Maßnahmen
Diese Initiative ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, das als Reaktion auf den versuchten Drohnenangriff auf den Leipziger Flughafen entwickelt wurde. Die Bundesregierung hatte Russland für den Angriff verantwortlich gemacht und angekündigt, die Geheimdienstkooperation mit der Ukraine zu intensivieren.
Reaktionen aus Moskau
In Reaktion auf die angekündigten Maßnahmen Deutschlands hat Russland angekündigt, das Goethe-Institut im eigenen Land zu schließen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow erklärte, dies sei eine Antwort auf die Schließung des Russischen Hauses in Deutschland. „Natürlich werden sie geschlossen, nachdem unser Kulturzentrum von dort vertrieben wurde“, so Lawrow weiter.
Standorte des Goethe-Instituts
Das Goethe-Institut betreibt neben seiner Hauptniederlassung in Moskau auch Standorte in St. Petersburg und Jekaterinburg, einer der größten Städte Russlands hinter dem Ural-Gebirge.
Die Entwicklungen zeigen, wie angespannt die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland weiterhin sind und wie sich die geopolitischen Spannungen im Kontext des Ukraine-Konflikts weiter zuspitzen.
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Quellen: n-tv
Bildquelle: Yunus KARA auf Pexels
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