Die neuen Kriegsschiffe werden die teuersten in der Geschichte der US-Marine sein,
erklärte ein Sprecher der Congressional Budget Office (CBO). Die Pläne von US-Präsident Donald Trump, eine neue Klasse von atomgetriebenen Militärschiffen nach sich selbst zu benennen, sorgen für Aufsehen und Kritik.
Hohe Kosten für die neuen Schiffe
Die von Trump angekündigte Schiffsklasse könnte bis zu 275 Milliarden Dollar kosten, was etwa 238 Milliarden Euro entspricht. Laut einem Bericht der CBO wird das erste Schiff etwa 23,4 Milliarden Dollar kosten, während die nachfolgenden Schiffe im Durchschnitt mit 18 Milliarden Dollar zu Buche schlagen sollen. Zum Vergleich: Der derzeit größte Flugzeugträger, die USS Gerald R. Ford, hatte Kosten von rund 13,3 Milliarden Dollar.
Ungewöhnliche Namensgebung und technologische Ausstattung
Die Entscheidung, eine Schiffsklasse nach einem amtierenden Präsidenten zu benennen, ist in der US-Geschichte beispiellos. Bisher wurde diese Ehre ausschließlich US-Präsidenten zuteil. Trump hatte seine Pläne im Dezember 2025 bekannt gegeben. Die neuen Schiffe sollen mit modernsten Waffensystemen ausgestattet werden, darunter Geschütze, Raketen sowie noch in der Entwicklung befindliche Technologien wie Laser- und Hyperschallwaffen. Zudem ist eine Ausstattung mit nuklear bewaffneten seegestützten Marschflugkörpern vorgesehen.
Größe und strategische Bedeutung
Die neuen Schiffe werden eine Verdrängung von 30.000 bis 40.000 Tonnen haben, was sie deutlich größer macht als die derzeit eingesetzten Zerstörer und Kreuzer der US-Marine, jedoch kleiner als die historischen Schlachtschiffe der Iowa-Klasse, die bis in die 1990er Jahre aktiv waren. Diese Investitionen erfolgen vor dem Hintergrund, dass die USA in der Anzahl ihrer Kriegsschiffe hinter China zurückgefallen sind, das in rasantem Tempo neue Schiffe in Dienst stellt.
Fazit
Die Pläne für die neuen atomgetriebenen Kriegsschiffe zeigen Trumps Bestreben, die militärische Stärke der USA zu demonstrieren und gleichzeitig eine neue Ära der Marinekriegsführung einzuleiten. Die hohen Kosten und die unkonventionelle Namensgebung werfen jedoch Fragen zur langfristigen Strategie und den Prioritäten der US-Marine auf.
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Quellen: n-tv
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