Bill und Hillary Clinton könnte im Falle einer Anklage eine Haftstrafe von bis zu zwölf Monaten drohen. Das Ehepaar hat sich nach anfänglichem Zögern bereit erklärt, vor dem Untersuchungsausschuss des US-Kongresses auszusagen. Mit diesem Schritt beabsichtigt es, einen „Präzedenzfall“ zu schaffen, nachdem die Vorladung zuvor als politisch motiviert abgelehnt worden war. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton und seine Frau, die frühere Außenministerin Hillary Clinton, haben sich nun bereit erklärt, vor dem Kongressausschuss auszusagen, der sich mit der Affäre um den verstorbenen Sexualstraftäter Jeffrey Epstein beschäftigt. Ein Sprecher des Ex-Präsidenten äußerte, das Ehepaar freue sich darauf, „einen Präzedenzfall zu schaffen, der für alle gilt“. Zuvor hatten die Clintons eine Aussage vor dem von den Republikanern geführten Ausschuss abgelehnt. Die Anwälte des Paares betonten, dass beide den Abgeordneten bereits „vorsorglich und freiwillig“ alle verfügbaren Informationen zur Verfügung gestellt hätten. Der Sprecher der Clintons wiederholte, dass das Ehepaar „unter Eid erklärt hat, was sie wissen“, jedoch scheine dies den Abgeordneten „gleichgültig“ zu sein. Der Sprecher richtete sich an die Ausschussmitglieder und erklärte, dass die Clintons „in gutem Glauben verhandelt“ hätten, während dies für die Abgeordneten nicht zutreffe.
Zusätzlich hat die US-Regierung die Namen von mehr als 40 Opfern von Epstein veröffentlicht, was gegen den Willen der Betroffenen geschah.
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