Die Würzburg Baskets stehen vor ihrer nächsten Herausforderung in der Basketball Champions League, nachdem sie einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt haben. Mit fünf Siegen in fünf Spielen, sowohl in der heimischen Liga als auch im Europapokal, reisen sie mit viel Selbstvertrauen zum Spiel gegen den bosnischen Meister Igokea m:tel. Das Team hofft, diese Erfolgsserie fortzusetzen und den sechsten Sieg im sechsten Spiel einzufahren.
Key Takeaways
- Die Würzburg Baskets haben bisher alle fünf Saisonspiele gewonnen.
- Das nächste Spiel findet in der heimischen tectakeArena gegen Igokea m:tel statt.
- Der Gegner hat mit Javon Bess einen ehemaligen Würzburger Spieler in seinen Reihen.
- In Würzburg leben aktuell 408 Menschen aus Bosnien.
Der Gegner: Igokea m:tel
Am Dienstagabend um 18:30 Uhr empfangen die Würzburg Baskets in der tectakeArena den elffachen und amtierenden bosnischen Meister Igokea m:tel. Das Team aus einer nordbosnischen Gemeinde mit rund 35.000 Einwohnern spielt in einer Art "Balkan-Liga" gegen Top-Teams aus Serbien, Kroatien und anderen Ländern. Ein interessanter Aspekt ist, dass mit Javon Bess ein ehemaliger Würzburger Spieler im Kader von Igokea steht. Bess war in der vergangenen Saison bester Verteidiger der Bundesliga im Trikot der Baskets.
Würzburgs beeindruckende Form
Das Selbstvertrauen bei den Würzburg Baskets und ihrem Trainer Sasa Filipovski ist hoch. Die Mannschaft hat eine vereinsinterne Rekordserie zum Saisonstart aufgestellt, indem sie alle bisherigen fünf Spiele gewonnen hat. Der jüngste Erfolg war ein knapper 96:92-Sieg gegen Berlin in der Bundesliga. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Baskets ihr Auftaktspiel in der Champions League mit 78:63 gegen Pallacanestro Triest aus Italien für sich entschieden.
Bosnische Verbindungen
Die Partie gegen Igokea m:tel bringt auch eine lokale Verbindung mit sich. In Würzburg sind derzeit 408 Menschen aus Bosnien gemeldet, was sie zur 13.-größten ausländischen Nationalität in der Stadt macht. Zudem spielt der Neu-Würzburger Alen Pijanic, der sowohl die deutsche als auch die bosnische Staatsbürgerschaft besitzt, da seine Eltern aus Bosnien stammen. Pijanic stand zuletzt im erweiterten Kader der bosnischen Nationalmannschaft für die EM-Vorbereitung.