Die Würzburg Baskets haben den Einzug ins Finale um die deutsche Meisterschaft knapp verpasst. Im entscheidenden fünften Halbfinalspiel unterlagen sie den Ulmern, die sich damit für das Finale qualifizierten. Trotz der Niederlage blicken die Baskets auf die erfolgreichste Saison ihrer Vereinsgeschichte zurück, die von nationalen und internationalen Erfolgen geprägt war.
Baskets scheitern im Halbfinale
Die Würzburg Baskets unterlagen im entscheidenden fünften Halbfinalspiel der Best-Of-Five-Serie den Ulmern mit 84:91. Obwohl das Team von Erfolgscoach Sasa Filipovski von 300 mitgereisten Fans unterstützt wurde, reichte die Leistung nicht aus, um die Serie für sich zu entscheiden. Die Ulmer gingen früh in Führung und ließen die Baskets während der gesamten Partie nicht wirklich herankommen. Zusätzlich hatten die Würzburger früh mit Foulproblemen zu kämpfen, was Leistungsträger wie Zeljaas und Jackson daran hinderte, ihre gewohnte Spielzeit und ihren Spielfluss zu finden.
Die erfolgreichsten Werfer auf Seiten der Baskets waren Jackson, Philips und Youngster Hannes Steinbach, die jeweils 16 Punkte erzielten.
Schlüsselmomente des Spiels
- Frühe Führung der Ulmer, die sie nicht mehr abgaben.
- Foulprobleme bei Würzburger Leistungsträgern wie Zeljaas und Jackson.
- Trotz starker Unterstützung der Fans reichte die Power der Baskets nicht aus.
Eine historische Saison für die Baskets
Trotz des verpassten Finaleinzugs können die Würzburg Baskets auf die erfolgreichste Saison ihrer Clubgeschichte zurückblicken. Mit zwei Halbfinalsiegen in der Vereinshistorie gehören sie nun zu den besten vier Clubs des Landes. Auch international war die Saison ein voller Erfolg, da das Team in seiner Premierensaison in der Champions League die Top16 erreichte.
Abschiede und ungewisse zukunft
Für das Würzburger Toptalent Hannes Steinbach war es das letzte Spiel für seinen Heimatverein. Er wechselt für zwei Jahre an das College nach Seattle an die University of Washington. Damit ist er nach Dirk Nowitzki und Maximilian Kleber der dritte Baskets-Spieler, der den Sprung nach Amerika geschafft hat. Eine Karriere in der NBA nach dem College ist für den 19-Jährigen durchaus vorstellbar und sein großer Traum.
Auch die Zukunft von Topspielern wie Kapitän Zac Seljaas und MVP Jhivan Jackson ist ungewiss. Es wird erwartet, dass sie zahlreiche Angebote von Topvereinen in Europa erhalten werden.