Cristiano Ronaldo und die Rekorde der WM 2026: Ein Blick auf die Kader
03.06.2026, 11:55 Uhr
Die Kader der 48 teilnehmenden Mannschaften an der Fußball-Weltmeisterschaft stehen vorläufig fest. Bis zum Beginn des ersten Spiels jeder Mannschaft sind Nachnominierungen möglich, falls sich einer der 1248 Spieler der 26-köpfigen Aufgebote verletzt. Hier eine Übersicht in Zahlen.
200: Die meisten der 1248 für die WM nominierten Spieler sind in England aktiv – 200. Es folgen Deutschland mit 109, Frankreich und Spanien (jeweils 86), Italien (71), Saudi-Arabien (49), die Türkei (45), die USA (42), die Niederlande (46), Brasilien (36) und Portugal (36).
Ronaldo in Rekordform
41: Cristiano Ronaldo wird am ersten Turniertag 41 Jahre und 126 Tage alt sein und damit der viertälteste Spieler in der Geschichte der WM. Älter waren nur zwei Torhüter, Essam El Hadary (Ägypten/45) und der ehemalige Kölner Faryd Mondragon (Kolumbien/43), sowie Roger Milla (Kamerun/42). Neben Manuel Neuer haben auch Guillermo Ochoa (Mexiko), Luka Modric (Kroatien), Edin Dzeko (Bosnien-Herzegowina) und Vozinha (Kap Verde) bereits die 40 überschritten.
25: Katar und Saudi-Arabien haben jeweils 25 Spieler nominiert, die in der nationalen Liga spielen. Die Ausnahmen sind Homam Ahmed (Katar), der bei Cultural Leonesa in Spanien spielt, und Saud Abdulhamid (Saudi-Arabien), der für RC Lens in Frankreich aktiv ist. In den Mannschaften von Kap Verde, DR Kongo, Elfenbeinküste, Curaçao, Senegal und Uruguay findet sich kein Spieler, der in einer nationalen Liga des jeweiligen Landes spielt.
Bundesliga und internationale Klubs
22: Neben Manuel Neuer, der 2014 Weltmeister wurde, sind für die WM 2026 weitere 21 Spieler nominiert worden, die den Titel bereits gewonnen haben: Ousmane Dembélé, Lucas Hernández, N’Golo Kante und Kylian Mbappé gewannen bereits 2018 den Titel mit Frankreich. Im Aufgebot von Titelverteidiger Argentinien stehen neben Lionel Messi noch 16 Spieler, die vor dreieinhalb Jahren in Katar Weltmeister wurden.
19: Manchester City stellt mit 19 Spielern die meisten Akteure für die WM ab, gefolgt vom FC Bayern mit 18. Es folgen die Champions-League-Finalisten FC Arsenal und Paris Saint-Germain (je 16), der FC Barcelona (15), Al Hilal, Atletico Madrid, Crystal Palace und Manchester United (je 12) sowie Borussia Dortmund, Galatasaray und FC Liverpool (je 11).
17: Der 17 Jahre alte Mexikaner Gilberto Mora ist der jüngste Spieler bei dieser Endrunde. Sein Teamkollege Guillermo Ochoa (40) war bei seiner ersten WM 2006 dabei, als Mora noch nicht geboren war. Jünger als Mora waren bei ihrem ersten WM-Einsatz bislang Rekordhalter Norman Whiteside (Nordirland), Pelé (Brasilien), Salomon Olembe und Samuel Eto’o (Kamerun) sowie Femi Opabunmi (Nigeria) – alle waren ebenfalls 17 Jahre alt.
Messi und Ronaldo im Wettlauf um Rekorde
13: Von den 1248 Spielern, die für die WM nominiert sind, hat Lionel Messi die meisten WM-Treffer erzielt – 13. Dahinter folgen Kylian Mbappé (Frankreich/12) sowie mit jeweils acht Treffern Harry Kane (England), Neymar (Brasilien) und Cristiano Ronaldo (Portugal). WM-Rekordhalter ist Miroslav Klose mit 16 Toren.
6: Lionel Messi, Guillermo Ochoa und Cristiano Ronaldo fahren zum sechsten Mal zu einer WM-Endrunde, Manuel Neuer zum fünften Mal. Messi und Ronaldo wären die ersten Männer, die bei einer sechsten WM auch zum Einsatz kämen. Mexikos Torhüter Ochoa spielte 2006 in Deutschland und 2010 in Südafrika keine Minute.
Größenunterschiede auf dem Platz
2,05: Österreichs Torhüter Florian Wiegele ist mit 2,05 m der größte jemals für eine WM nominierte Spieler. Bisheriger Rekordhalter war der niederländische Torhüter Andries Noppert (Katar 2022). Mit jeweils 2,01 m ebenfalls als Basketballspieler einsetzbar sind Englands Abwehrspieler Dan Burn, Kolumbiens Torhüter Alvaro Montero und Bosnien-Herzegowinas Verteidiger Stjepan Radeljic.
1,60: Panama Spielmacher Cesar Yanis ist mit 1,60 m der kleinste für die WM nominierte Spieler. Nur unwesentlich größer ist Curaçaos Angreifer Jeremy Antonisse (1,64 m). Zwischen Yanis und seinem potenziellen Gegenspieler Dan Burn (England) besteht ein Größenunterschied von 41 Zentimetern.
Quellen: n-tv
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