Bei der Freiwasser-Weltmeisterschaft in Singapur musste die deutsche Schwimmerin Lea Boy ihr Rennen über zehn Kilometer vorzeitig beenden. Die Athletin des SV Würzburg 05 stieg in der letzten Runde aus dem Wasser, da ihr Rückstand zur Spitze zu groß geworden war. Weltmeisterin wurde Moesha Johnson aus Australien.
Rückschlag für Lea Boy
Der Tag begann enttäuschend für Lea Boy, die in Singapur an den Start ging. Im anspruchsvollen Zehn-Kilometer-Rennen konnte sie nicht mit der Weltspitze mithalten und entschied sich in der letzten Runde zum Ausstieg. Dies markiert einen Rückschlag für die erfahrene Freiwasser-Schwimmerin, die in der Vergangenheit bereits EM- und WM-Medaillen gewinnen konnte, insbesondere über die längere 25-Kilometer-Distanz oder im Teamwettbewerb.
Kritik an Veranstaltungsbedingungen
Das Rennen selbst war im Vorfeld bereits von einer Verschiebung betroffen, da die Wasserqualität als unzureichend eingestuft wurde. Lea Boy hatte diese Entscheidung im Vorfeld deutlich kritisiert und die zusätzliche Belastung für die Athleten bemängelt. Die Bedingungen in Singapur stellten somit eine zusätzliche Herausforderung dar.
Leonie Beck pausiert
Eine weitere Top-Schwimmerin aus Würzburg, Leonie Beck, hatte sich entschieden, freiwillig auf eine Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu verzichten. Beck möchte sich eine Auszeit vom intensiven Wettkampf- und Trainingskalender nehmen, um den Spaß am Schwimmsport neu zu entdecken.