Die Würzburg Baskets stehen vor der Auslosung der Champions League Gruppen, doch der Verein muss den Abgang ihres Topscorers und MVP Jhivvan Jackson verkraften. Jackson folgt damit dem Beispiel von Kapitän Zac Seljaas, der bereits zu einem europäischen Topklub wechselte. Dieser Umbruch nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte stellt die Baskets vor große Herausforderungen.
Wichtige Erkenntnisse
- Der MVP der Liga, Jhivvan Jackson, verlässt die Würzburg Baskets.
- Kapitän Zac Seljaas spielt zukünftig in der Euroleague für Lyon-Villerbanne.
- Acht weitere Spieler haben den Verein verlassen, darunter Max Ugrai (Karriereende).
- Nur Davion Mintz und Christian Skladanovski könnten dem Vernehmen nach bleiben.
- Der Verein setzt auf Trainer Sasa Filipovski und hat vier Neuzugänge verpflichtet.
- Würzburg startet in die zweite Champions League Saison, mit Heidelberg und Berlin als weitere deutsche Teilnehmer.
Großer Umbruch nach Erfolgsjahr
Die FIT/One Baskets Würzburg blicken auf die Auslosung der Champions League Gruppen am Mittwochmittag in Lausanne. Die möglichen Gegner reichen von Lissabon über Riga bis nach Patras. Doch die Vorfreude wird durch den Abgang von Leistungsträgern getrübt. Jhivvan Jackson, der Topscorer und wertvollste Spieler der Liga, hat den Verein verlassen und wird zu einem unbekannten europäischen Topklub wechseln.
Jackson ist nicht der Einzige, der die Würzburger verlässt. Publikumsliebling und Kapitän Zac Seljaas hat sich ebenfalls einen neuen Verein gesucht und wird künftig für Lyon-Villerbanne in der Euroleague auflaufen. Hinzu kommen acht weitere Abgänge, darunter Max Ugrai, der seine Karriere beendet, und Hannes Steinbach, der nach Seattle geht. Auch Julius Böhmer (Göttingen), Mike Lewis (Dunkerque), Owen Klassen (Rostock), Lukas Wang (Brasilien) und Bazou Koné (Weißenfels) werden nicht mehr für Würzburg spielen.
Neue Gesichter und Hoffnungen für die Zukunft
Nach der erfolgreichsten Saison der Vereinsgeschichte, die mit zwei Heimsiegen in den Halbfinals gekrönt wurde, steht der Verein vor einem tiefgreifenden Umbruch. Lediglich bei Davion Mintz und Christian Skladanovski gibt es noch die Hoffnung auf ein Verbleiben im Würzburger Trikot.
Trotz der vielen Abgänge vertraut der Verein auf die Qualitäten des slowenischen Erfolgstrainers Sasa Filipovski. Die vierte Neuverpflichtung ist der 25-jährige Kanadier David Muenkat, der von Frankfurt nach Würzburg wechselt. Zuvor wurden bereits die deutschen Neuzugänge Alen Pjanic, Eddy Edigin und Lukas Herzog vorgestellt.
Die Würzburg Baskets gehen in ihre zweite Saison in der FIBA Champions League. In der vergangenen Spielzeit fehlte nur ein Sieg, um unter die besten acht Teams des Wettbewerbs zu gelangen. Neben Würzburg sind auch Heidelberg und Berlin für das Turnier gesetzt, während Braunschweig sich noch qualifizieren könnte. Der drittwichtigste europäische Vereinswettbewerb umfasst 32 Teams aus ganz Europa.