Die Würzburger Baskets läuten mit zahlreichen Neuverpflichtungen und einigen prominenten Abgängen eine neue Ära ein. Nach einer erfolgreichen Saison, die mit dem MVP-Titel für Jhivvan Jackson gekrönt wurde, steht der Kader vor einem Umbruch. Das Team verstärkt sich gezielt mit Spielern, die sowohl Erfahrung als auch Potenzial mitbringen, darunter ein kanadisches Duo und zwei ehemalige Hamburger Spieler.
Wichtige Personalentscheidungen und Neuzugänge
Der Umbruch bei den Würzburger Baskets ist in vollem Gange. Mit Marcus Carr und David Muenkat stoßen zwei Spieler mit kanadischen Wurzeln zum Team, die aktuell gemeinsam in der kanadischen Sommerliga auflaufen. Ebenfalls neu in der Domstadt sind die beiden Guards Brae Ivey und Jonathan Stove, die in der vergangenen Saison gemeinsam für Hamburg spielten. Ivey wird dabei als möglicher Nachfolger für die bisherigen MVP-Guards Jackson und Livingston gehandelt.
Diese Verpflichtungen spiegeln die Strategie von Trainer Sasa Filipovski und Sportmanager Kreso Loncar wider: Alle neuen Guards sind groß, physisch stark und zeichnen sich durch gute Defensivqualitäten aus.
Abgänge prägen die neue Saison
Die Würzburger Baskets müssen den Abgang mehrerer Leistungsträger verkraften. Jhivvan Jackson, der MVP der Liga, wechselt ins europäische Ausland. Publikumsliebling und Kapitän Zac Seeljas wird zukünftig für Lyon-Villerbanne in der französischen Euroleague auflaufen. Auch das Toptalent Hannes Steinbach verlässt den Verein und geht ans College in die USA nach Seattle, nachdem er bei der U19-WM auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Weitere Abgänge sind Nelson Phillips, Aubrey Dwakins (Karriereende), Max Ugrai, Julius Böhmer (Göttingen), Mike Lewis (Dunkerque), Owen Klassen (Rostock), Lukas Wang (Brasilien), Bazou Koné (Weißenfels) und Fabian Bleck (Hagen).
Der neue Kader im Überblick
Die aktuellen Neuverpflichtungen umfassen:
- Marcus Carr (von Gilboa)
- Brae Ivey (von Hamburg)
- Jonathan Stove (von Hamburg)
- Charles Thompson (von Leicester)
- David Muenkat (aus Frankfurt)
- Alen Pjanic (von Oldenburg)
- Eddy Edigin (von MBC)
- Lukas Herzog (von Karlsruhe)
Mit diesen gezielten Verstärkungen und dem Weggang einiger Schlüsselspieler bereiten sich die Würzburger Baskets auf die kommende Saison vor, deren Ausrichtung sich nun deutlich abzeichnet.