Am Rande des Fußballspiels zwischen der Spielvereinigung Bayreuth und den Würzburger Kickers kam es erneut zu unschönen Szenen. Mutmaßliche Anhänger der Kickers sollen vor der Partie in das Bayreuther Stadion eingedrungen sein und dort randaliert haben. Die Vorfälle werfen einen Schatten auf das sportliche Ergebnis und erinnern an frühere Ausschreitungen.
Key Takeaways
- Unbekannte sollen vor dem Spiel in das Bayreuther Stadion eingebrochen sein.
- Schmierereien und Fäkalien wurden im Stehblock der heimischen Fans hinterlassen.
- Kickers-Sportdirektor verurteilt die Aktion und kündigt Aufarbeitung an.
- Die Vorfälle erinnern an frühere Aussperrungen von Ultra-Fans.
Vandalismus im Bayreuther Stadion
Bereits vor dem Anpfiff des Spiels, das die Würzburger Kickers und die Spielvereinigung Bayreuth mit einem 0:0 beendeten, sorgten offenbar Anhänger der Kickers für Aufsehen. Berichten zufolge sollen sie sich Zugang zum Bayreuther Stadion verschafft und dort randaliert haben. Im Stehblock der Heimmannschaft wurden unter anderem die Buchstaben „FWK“ hinterlassen, was auf eine Verbindung zu den Würzburger Kickers hindeutet. Darüber hinaus wurden Fäkalien hinterlassen, in die Fähnchen der Spielvereinigung Bayreuth gesteckt wurden.
Ordner und Fans der Heimmannschaft konnten die Hinterlassenschaften vor dem Spielbeginn entfernen.
Reaktion und Aufarbeitung
Sebastian Neumann, Sportdirektor der Würzburger Kickers, hat die Aktion der mutmaßlichen Kickers-Anhänger scharf verurteilt. Er kündigte eine interne Aufarbeitung der Vorkommnisse an, um die Verantwortlichen zu identifizieren und Konsequenzen zu ziehen.
Erinnerungen an frühere Vorfälle
Diese erneuten Ausschreitungen wecken Erinnerungen an frühere Probleme mit Ultra-Fans der Würzburger Kickers. Zu Beginn der Saison war der Zugang zum eigenen Stadion für diese Fangruppe untersagt worden. Grund dafür waren Vorfälle mit Pyrotechnik bei einem Spiel in Schweinfurt, die zu einer Sperre durch den Verband führten.