Die Schauspielerin Simone Thomalla ist Opfer eines Hackerangriffs auf Instagram geworden.
Berlin, 8. April 2026 / 17:57
Thomalla berichtete, dass sie „unachtsam irgendwo draufgeklickt – und zack, war es passiert”. Ein Unbekannter habe ihren Account auf der Plattform übernommen und fordere Geld von ihr, erklärte die 60-Jährige, bekannt aus der Serie „Frühling”, gegenüber einer Zeitung. Sie habe bereits Anzeige bei der Berliner Polizei erstattet, die den Eingang der Strafanzeige wegen des Verdachts einer Straftat bestätigte.
Erpressung durch Hacker
In einem Gespräch mit der Zeitung schilderte Thomalla, dass ihre frühere Agentur ihr Mitte März eine E-Mail weitergeleitet habe. Sie habe unachtsam auf einen Link geklickt, was zur sofortigen Sperrung ihres Instagram-Kontos führte. „Ich hatte keinen Zugang mehr dazu. Der ist aber für mich als Schauspielerin wichtig, weil es ein Weg ist, mit den Menschen in Kontakt zu bleiben”, so Thomalla.
Der Hacker habe eine Geldforderung in Höhe von 1400 Euro gestellt und erklärt, dass er die Zugangsdaten zu ihrem Account geändert habe. Nur er könne diesen wieder freigeben. Thomalla gab an, dass sie gezahlt habe, jedoch die neuen Zugangsdaten nicht funktionierten. Stattdessen habe der Hacker eine weitere Zahlung gefordert.
Keine weiteren Zahlungen
„Auf die bin ich nicht mehr eingegangen. Das würde doch kein Ende nehmen und er würde immer mehr Geld haben wollen”, erklärte Thomalla in dem Bericht. Der Mutterkonzern von Instagram, Meta, habe zwar auf ihre Anfragen reagiert, jedoch letztlich keine Unterstützung bieten können. Daher habe sie die Anzeige erstattet.
Aktueller Status des Accounts
Das Management von Thomalla äußerte auf Anfrage, dass man hoffe, durch das Eingreifen von Meta und die polizeilichen Ermittlungen den Täter zu identifizieren und Thomalla den Zugang zu ihrem Instagram-Account zurückzugeben. Derzeit ist ihr Profil nicht aufrufbar, da der Hacker den Account offenbar deaktiviert hat. Laut eigener Aussage wolle er diesen nur gegen weitere Geldzahlungen wieder freigeben.
Bildquelle: Superbass via Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)
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