Nachrichten aus Würzburg und der Region

Aktuelles Echo
Medizinischer Notfall auf der Aida Perla: Rettungshubschrauber im Einsatz Medizinischer Notfall auf der Aida Perla: Rettungshubschrauber im Einsatz Vor 1 Minute Ukraine-Konflikt: Wichtige Entwicklungen und Hintergründe im Überblick Ukraine-Konflikt: Wichtige Entwicklungen und Hintergründe im Überblick Vor 2 Stunden Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Live-Ticker: Angriff auf den Iran im Liveticker Vor 4 Stunden Bundesinnenminister Dobrindt warnt vor akuter Anschlagsgefahr in Deutschland Bundesinnenminister Dobrindt warnt vor akuter Anschlagsgefahr in Deutschland Vor 2 Tagen Jens Spahn gibt Fraktionsvorsitz der Union auf: Persönliche Gründe im Vordergrund Jens Spahn gibt Fraktionsvorsitz der Union auf: Persönliche Gründe im Vordergrund Vor 2 Tagen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn stürzt aus Zug und erleidet schwere Verletzungen Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn stürzt aus Zug und erleidet schwere Verletzungen Vor 2 Tagen Feuerwehreinsatz in Baden-Württemberg: Über 800 Heuballen brennen nieder Feuerwehreinsatz in Baden-Württemberg: Über 800 Heuballen brennen nieder Vor 2 Tagen TV-Journalist Jenke von Wilmsdorff erlebt gefährliche Ketamin-Überdosis während Dreharbeiten TV-Journalist Jenke von Wilmsdorff erlebt gefährliche Ketamin-Überdosis während Dreharbeiten Vor 2 Tagen TV-Persönlichkeit Knossi feiert Hochzeit und zeigt erste Eindrücke seiner Trauung TV-Persönlichkeit Knossi feiert Hochzeit und zeigt erste Eindrücke seiner Trauung Vor 2 Tagen Auszubildende Beamte stellen bewaffneten Angreifer in Wurzburg. Auszubildende Beamte stellen bewaffneten Angreifer in Wurzburg. Vor 3 Tagen

Schneller liefern: Datencenter-Boom stellt Lieferketten auf die Probe

Der Bau von Rechenzentren boomt weltweit, insbesondere in den USA, was Unternehmen wie Siemens Energy vor neue Herausforderungen stellt. Trotz Bedenken hinsichtlich einer möglichen KI-Blase bleibt die Nachfrage ungebrochen, während Tech-Riesen Milliarden in die Infrastruktur investieren.

Schneller liefern: Datencenter-Boom stellt Lieferketten auf die Probe
KI-generiert

800 Milliarden Dollar wollen führende Tech-Unternehmen wie Alphabet, Meta, Amazon und Microsoft im Jahr 2026 in neue Infrastruktur investieren. Der Boom im Bereich der Rechenzentren zeigt damit keine Anzeichen einer Verlangsamung, was auch Siemens Energy unter CEO Christian Bruch betrifft.

🎁 Gewinnspiel

Jetzt Newsletter abonnieren und gewinnen!

Melde dich zum kostenlosen Newsletter an und nimm automatisch an unserem Gewinnspiel teil. Wir verlosen 500 × 100 € Wunschgutscheine unter allen Abonnenten.

Wachstum trotz Bedenken

Die Sorgen um eine mögliche Überhitzung des Marktes für Künstliche Intelligenz (KI) scheinen den anhaltenden Bauboom bei Rechenzentren nicht zu bremsen. McKinsey prognostiziert, dass die Ausgaben für Datencenter bis 2030 auf 7 Billionen Dollar ansteigen könnten. Siemens Energy profitiert von dieser Entwicklung und hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Turnaround vollzogen, insbesondere durch die steigende Nachfrage nach Gaskraftwerken.

Marktanteile und Aufträge

Christian Bruch berichtete, dass mittlerweile über 25 Prozent des Auftragsbestands im Gasgeschäft von Siemens Energy auf Rechenzentren entfallen. Im Bereich der Netztechnik sind es weniger als zehn Prozent. Dennoch betont Bruch, dass das Rechenzentrumsgeschäft bislang noch keinen signifikanten Umsatzbeitrag leistet, was sich jedoch in Zukunft ändern könnte. Der Markt für Gasturbinenbestellungen wird auf 100 bis 120 Gigawatt geschätzt, wobei 40 Prozent auf die USA entfallen. Dort sind es vor allem Rechenzentren, die die Netze mit ihrem hohen Strombedarf belasten und zunehmend eigene Gaskraftwerke benötigen.

Herausforderungen und Risiken

Die Kundengruppen von Siemens Energy setzen sich aus Rechenzentrumsbetreibern, Energieversorgern und Technologieunternehmen zusammen. Bruch betont die Notwendigkeit, eine Balance zwischen diesen Gruppen zu finden, um Klumpenrisiken und Abhängigkeiten zu vermeiden. Trotz der Bedenken von Marktbeobachtern sieht Bruch derzeit keine Anzeichen für eine nachlassende Nachfrage: „Die Frage, die wir eher gestellt bekommen: Könnt ihr schneller und mehr liefern?“ Dabei betont er, dass das Unternehmen bereits auf Hochtouren arbeite und die Kapazitäten bis 2030 jährlich steigern wolle, jedoch mit Maß und ohne in eine Überkapazität zu laufen.

Öffentliche Bedenken und Investitionen

Bruch äußert sich auch besorgt über die Tatsache, dass der Großteil der neuen Rechenzentren in den USA entsteht. Ein Beispiel aus der Rhein-Main-Region verdeutlicht die Herausforderungen: Ein geplanter Bau eines großen Rechenzentrums mit eigenem Gaskraftwerk wurde gestoppt, nachdem Anwohner gegen die Energieversorgung protestierten. „In Frankfurt wurde gerade ein Rechenzentrum gestoppt, weil es Streit über die Energieversorgung gab“, sagt Bruch und fügt hinzu: „Solche Dinge machen mich ehrlich gesagt ratlos.“

Internationale Investitionen

Ein weiteres Beispiel für die Herausforderungen in Deutschland ist die Entscheidung von Softbank, 50 Milliarden Dollar in Frankreich zu investieren, anstatt in Deutschland. Der japanische Tech-Investor plant, im Nachbarland bis zu fünf Gigawatt KI-Rechenkapazität zu installieren. Präsident Emmanuel Macron hatte Softbank-Chef Masayoshi Son während einer Japan-Reise empfangen, was die Bedeutung dieser Investition unterstreicht.

Fazit

Bruch fordert eine klare Definition der Ziele für den Aufbau von KI-Infrastruktur in Deutschland. „Wir als Land müssen irgendwann mal definieren, was wir wollen, und nicht nur sagen, was wir nicht wollen“, kritisiert er. Er warnt davor, dass es nicht immer nur um den Erhalt des Status quo gehen kann.

„`


Quellen: n-tv

Artikel teilen:

Empfehlungen für dich.

📷
5 neue
Verkehrsmeldungen
Würzburg
Jetzt ansehen →