In Randersacker, einem Stadtteil von Lindelbach, wurde eine 63-jährige Frau Opfer von Betrügern, die sich als Handwerker ausgaben. Die Männer überredeten sie, eine angebliche Reparatur ihrer Dachrinne durchführen zu lassen, und forderten am Ende eine exorbitante Summe von 4.200 Euro.
Wichtige Erkenntnisse
- Drei Männer gaben sich als Handwerker aus.
- Die Frau stimmte einer Reparatur für 100 Euro zu.
- Nach der „Arbeit“ verlangten die Betrüger 7.200 Euro.
- Die Männer begleiteten die Frau zur Bank, um das Geld abzuholen.
- Sie fuhren in einem blauen Ford Transporter mit Münchner Kennzeichen.
Der Vorfall im Detail
Am Montag wurde die 63-Jährige von drei Männern angesprochen, die behaupteten, dass die Dachrinne ihres Hauses dringend repariert werden müsse. Nach einigem Drängen stimmte sie einer Reparatur zu, die ursprünglich mit 100 Euro veranschlagt wurde.
Die Männer führten die Arbeiten jedoch mit minderwertigen Materialien durch und benötigten dafür etwa eineinhalb Stunden. Nach Abschluss der Arbeiten präsentierten sie der Frau eine Rechnung über 7.200 Euro, was sie in Schock versetzte.
Verhandlung und Geldübergabe
Nach einer kurzen Verhandlung einigten sich die Betrüger und die Frau auf einen Betrag von 4.200 Euro. Um das Geld zu erhalten, begleiteten die Männer die Frau zu einer Bank in Würzburg, wo sie das Geld abholte und den Betrügern übergab.
Beschreibung der Täter
Die falschen Handwerker fuhren in einem blauen Ford Transporter, der mit einem Münchner Kennzeichen ausgestattet war. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren und weitere mögliche Opfer zu warnen.
Präventionstipps
Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, sollten Bürger folgende Tipps beachten:
- Vorsicht bei unerwarteten Angeboten: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen, sofort zuzustimmen.
- Referenzen prüfen: Fragen Sie nach Referenzen und überprüfen Sie diese.
- Vertrag aufsetzen: Lassen Sie sich einen schriftlichen Vertrag geben, der die Kosten und die Art der Arbeit festhält.
- Zahlung nicht im Voraus: Zahlen Sie niemals im Voraus, besonders nicht in bar.
Die Polizei ermutigt alle, verdächtige Aktivitäten zu melden und sich nicht scheuen, Hilfe von Freunden oder Nachbarn in Anspruch zu nehmen, bevor sie Entscheidungen treffen, die ihre Sicherheit und Finanzen betreffen.